Iris Fischer - Lebe deine Magie
Wie du als hochsensible Frau in deine wahre innere Größe gelangst und dir ein stimmiges Wohlfühl-Leben für deine Seele kreierst, in dem du wirklich daheim bist. Du musst dich nicht limitieren lassen oder dich selbst limitieren. Der Schlüssel liegt in deiner Magie. Ich helfe dir, dein inneres magisches Licht zu entdecken und es in all seiner Kraft nach außen hin leuchten und strahlen zu lassen. 

Lachen als automatisierter Reflex



Kennst du das von dir? Du bist von etwas peinlich berührt und es ist dir unangenehm, was ein anderer Mensch zu dir sagt oder wie der andere Mensch sich dir gegenüber verhält und deshalb reagierst du automatisch mit einem Lachen. Du lachst deine wahren Gefühle weg und tust nach außen hin so, als ob es dir gut geht. Als ob alles mit dir und in dir in Ordnung ist. Nur um dem anderen zu gefallen. Weil du nicht willst, dass du als schwach giltst. Und du es gewöhnt bist, dass andere deine Stärke bewundern. Obwohl du nicht wirklich immer so stark und taff bist, wie du dich gibst. Du würdest im Gegenteil lieber auch einmal schwach sein. Erlaubst es dir allerdings nicht, weil du nach außen nicht anecken willst. Aus Angst, was andere über dich denken. Du verleugnest lieber dein wahres Sein, als andere Menschen mit deiner Wahrheit zu irritieren. Du bist lieber selbst irritiert und lachst als Reflex, als dir selbst zuzugestehen, ehrlich zu sein. Und eine vermeintliche Schwäche in Wahrheit auch eine immense Stärke sein kann. Lachen als automatisierter Reflex ist künstlich. Es ist einfach nicht echt. Weil du so deine wahren Gefühle verdrängst. 


Reflexhaft zu lachen, statt ehrlich zu sein und in solchen Momenten die wahren Gefühle zu zeigen. Das ist die Strategie sehr vieler Menschen. Nach außen stets fröhlich zu sein und den Anschein erwecken, dass du die Fröhlichkeit pur bist. Dass du zufrieden und rundherum glücklich bist.


Du schämst dich, die Wahrheit zu sagen. Weil du Angst hast vor der Ablehnung oder dem Mitleid anderer Menschen.


Obwohl es in diesem Moment in der eigenen Tiefe vollkommen anders aussieht, haben wir alle gelernt, uns zu maskieren. Und unser wahres Gesicht zu verstecken, hinter der künstlichen Maske von Freundlichkeit, Toleranz und guter Laune.


Lachen auf Knopfdruck - als automatisierten Reflex – das kennen wir alle. Wir lernen es schon als Kinder. Gute Miene zum bösen Spiel zu machen, trainieren wir uns von den Erwachsenen an. Sie stülpen es künstlich über uns drüber. Weil uns von ihnen immer wieder gesagt wird, wir sollen (den anderen zuliebe) funktionieren. Natürlich ohne den expliziten Begriff „funktionieren“ zu nennen.


Nein, es wird „nett verpackt“ in schmeichelnde Worte. Die aber in Wahrheit emotionale Erpressung sind. „Sei doch lieb (nett) zu den anderen. Tu es für mich“. Derlei Sätze kennst du bestimmt. Und du tust dann, was von dir verlangt wird, aus Angst, ansonsten mit Nichtbeachtung und Liebesentzug bestraft zu werden. 


Schon wenn wir noch klein sind (und später dann in abgewandelter Form in der Beziehung mit entsprechenden Partnern, an die wir durch unsere erlernten Muster geraten) werden uns von den Erwachsenen immer wieder Dinge gesagt, wie…



  • Sei schön brav und gehorsam
  • Lächle, wenn du etwas gefragt wirst
  • Sei immer freundlich und nett
  • Wenn du SO bist, mag ich dich nicht (wenn du authentisch bist und deine wahren Gefühle zeigst)
  • Grüß freundlich die Nachbarn (auch wenn du diese nicht leiden kannst)
  • Tu schön das, was man dir sagt (selbst wenn du das gar nicht willst)
  • Was bist du immer so miesepetrig (widerspenstig, nachdenklich, zickig, still...)
  • Oh Gott, was hast du immer für schlechte Laune
  • Sei doch mal locker
  • Nimm doch nicht immer alles so ernst
  • ...usw…



Alles Aussagen mit fataler Wirkung auf unsere Seele. Denn derlei Aussagen halten uns klein. Sie konditionieren uns, nur ja nicht zu sein, wer wir und wie wir tatsächlich sind. Sie halten uns von uns selbst fern. Und trennen uns von unserer Seele. Von unserem innersten Kern.


Wir lernen, zu lächeln. Und lächeln auf Knopfdruck. Auch wenn uns in Wahrheit so gar nicht zum Lächeln zumute ist. Wir wahren den Schein. Weil wir genau das seit unserer Kindheit gewöhnt sind und wissen, dass andere das von uns erwarten.


Das fängt schon an, wenn du gefragt wirst, wie es dir geht. Wahrscheinlich bist du es gewöhnt, zu antworten mit „Oh, gut. Bei mir ist alles hervorragend. Könnte nicht besser sein.“ Obwohl es vielleicht gar nicht so ist. Weil du sehr genau weißt, dass es nur eine oberflächliche Floskel ist und es in Wahrheit niemanden interessiert, wie es dir WIRKLICH geht.


Denn wenn du in diesem Moment ganz ehrlich sagst, was du tatsächlich empfindest und wie es dir wirklich geht, irritierst du dein Gegenüber zutiefst. Und der andere Mensch reagiert mit Mitleid oder mit Abwehr. Und das willst du vermeiden. Weil du dich schämst, zu sein, wie du bist.


Auch kennst du es sicher davon, wenn jemand dich fotografiert. Von allen Ecken und Enden wird dir permanent suggeriert, ein Foto ist nur ein gelungenes Foto, wenn du darauf lachst. Ganz egal, wie dir in dem Moment wirklich zumute ist. Dann setzt du auch hier auf Knopfdruck bei dem berühmten Satz „Sag Cheese“ ein künstliches Lächeln auf. Und auf dem fertigen Bild sieht man auch noch das künstliche Lachen. Du bist einfach nicht echt. Wobei das Foto oft schöner ist, wenn du darauf echt und authentisch bist. Und eben dann NICHT lachst. Weil man deine Wahrhaftigkeit darauf dann erkennt.


Aber nein. Wir spielen alle das „Gute Miene zum bösen Spiel“ Spiel mit, solange wir nicht bewusst auf einer höheren (energetischen) Ebene und nicht geheilt sind. 


Solange wir noch in alten Mustern und Konditionierungen feststecken. Solange wir uns nicht trauen, zu uns selber zu stehen. Und ehrlich zu sagen, dass wir jetzt grade gar keine Lust haben, zu lachen. Sondern unsere wahren Empfindungen und Gefühle ganz offen nach außen hin zeigen. 


Stattdessen bedienen wir dann die Erwartung der anderen. Du MUSST dann künstlich die gute Laune vorgaukeln. Du MUSST dann künstliche Fröhlichkeit vorspielen. Du MUSST dann künstlich so tun, als ob du dich freust. Als ob es dir gut geht. Um nur ja nicht die anderen zu enttäuschen und sie mit deiner Ehrlichkeit zu verwirren. Stattdessen verwirrst und enttäuschst du dich die ganze Zeit selbst!


Wenn es aber den anderen schlecht geht, dürfen sie jammern. Sie dürfen dann klagen. Sie dürfen dich dann mit ihren Sorgen belasten. Aber wenn du das tun würdest, gelingt dir das schlecht. Weil die anderen keinerlei Verständnis für dich besitzen. Und es nicht hören wollen. Weil es sie schlichtweg nicht interessiert. Oder sie dann in oberflächliche Mitleidsbekundungen fallen. Die dir dann wiederum schaden. Oder auch peinlich sind. Weil sie in keiner Weise das spiegeln, was in dir WIRKLICH seelisch und emotional vorgeht.


Und so versteckst du dich weiter hinter den künstlichen Mauern vermeintlicher Freude. Obwohl du in Wahrheit in dir so gar keine Freude empfindest. Dir ist nicht zum Lachen. Nein, vielleicht ist dir grade zum Weinen. Du schämst dich. Weil du genau spürst, dass du dich selber im Stich lässt. Hast aber den Mut nicht, ganz offen und ehrlich zu sein. Du hast Angst, als Konsequenz allein dazustehen. Du hast Angst, dass die anderen dich so nicht mögen.  Ja, dass sie dich sonst im Stich lassen. Weil sie dich nicht verstehen. Derweil können sie dich gar nicht verstehen, weil sie selber so konditioniert sind. Und selbst mit einem Lachen auf Knopfdruck aufwarten. Und selbst in ihren erlernten Mustern feststecken. Den meisten das allerdings gar nicht bewusst ist. Und wenn du es ihnen bewusst machen willst, reagieren sie mit Abwehr. Und schieben die Wahrheit weit von sich weg und verleugnen lieber sich selbst.


Beobachte mal die Frauen, wie sie sich gegenseitig mit künstlich säuselnden Stimmen gute Laune vortäuschen. Und brav das „Gute Miene zum bösen Spiel“ Spiel mitspielen. Vor allem, sobald ein attraktiver Mann in ihrer Nähe auftaucht. Dann wollen die Damen der Schöpfung gefallen. Und säuseln dem Mann Interesse vor, mit einer Stimme, die um Oktaven plötzlich nach oben rutscht, damit er nur ja gut über sie denkt. Was mich bei den Mitarbeiterinnen meiner früheren Stammfriseurin immer wieder sehr amüsiert hat. Lachen auf Knopfdruck. Das war in dem Fall bei allen vorhandenen Damen zugleich zu beobachten. Ich fand das sehr witzig. Aber beileibe nicht lustig.


Auch die Aussage: „Bleib so, wie du bist“ ist fatal. Weil sie dir suggeriert, in deinem künstlich erschaffenen Sein nur ja nicht authentisch zu sein. Sondern weiter schön brav zu funktionieren. Und weiter auf Knopfdruck zu lachen und immer zu lächeln, auch wenn du unbemerkt Tränen wegdrückst. Weil du in deiner Tiefe in Wahrheit Traurigkeit, Frust oder emotionalen und seelischen Stress spürst.


Weil du genau fühlst, dass du nur funktionierst. Und nicht wirklich auf deine Gefühle und auf dein Herz hörst.


Auch bei den Männern ist dieses Phänomen zu beobachten. Da wird Ärger dann einfach mit einem Lachen bedacht. Mit künstlicher Freundlichkeit wird der Ärger auf andere weggewischt. Dann kommen Aussagen wie: „Na ja, ist ja nicht so schlimm. Das wird schon wieder. Er (sie) wird sich schon wieder beruhigen.“ Und innerlich kochen diese Männer vor Wut. Die aber sehr gekonnt weggedrückt wird. Und sich irgendwann später in Krankheitssymptomen manifestiert, weil die wahren Gefühle chronisch verdrängt werden.


Beobachte mal da draußen die Welt. Beobachte mal die Menschen, wie sie sich gegenseitig in ihren Mustern bedienen. Beobachte mal, wie all überall uns Bilder und Filme von permanent lächelnden Menschen begegnen. Sei es im Fernsehen, im Internet oder der Werbung. Überall permanent künstlich lächelnde Menschen. Künstliche Freundlichkeit. Künstliche Fröhlichkeit und Toleranz. Fast zwanghaft erzeugt das "Gutmenschentum". 


Sie dir bewusst an, wie unsere Welt voll ist mit künstlich erschaffener Freundlichkeit, Freude und Lachen. Und wenn du genau hinsiehst, erkennst du genau, dass all das nicht echt ist. Dass es gespielt ist. Dass es dir eine Welt suggeriert, die nicht real ist. Weil unsere Welt nicht wirklich so ist.


Das Leben an sich und die Lebendigkeit funktioniert nicht auf Knopfdruck. Das Leben an sich in seiner wahren Natur findet nicht linear statt, sondern fließt immer in Wellen. Es ist ständig ein auf und ein ab. Was Harmonie pur in seiner natürlichen Form ist.


Alles fließt…


Wenn alles künstlich ist, kann es nicht fließen. Dann ist der natürliche energetische Fluss blockiert. Und du bist in deinem natürlichen Sein limitiert.


Wenn du dir selber bewusst bist, spielst du das Spiel nicht mehr mit. Du lachst nicht, wenn du grade nicht lachen willst. Wenn dir in diesem Moment nicht nach Lachen zumute ist. Du zeigst dich in all deinen emotionalen, sensiblen und sensitiven Facetten. Egal, was andere über dich denken. Und was sie dann von dir halten. Wie sie sich dann dir gegenüber verhalten. Du gehst dieses Risiko dann ganz bewusst ein.


Du stehst entspannt drüber über den Kommentaren der anderen und stehst für dich ein. Du siehst dann gar nicht mehr ein, für andere zu lachen und künstlich zu funktionieren, nur weil die anderen das von dir wollen.


Du traust dich, die anderen zu irritieren und deren Täuschung, in der sie leben, auffliegen zu lassen. Die künstliche Selbsttäuschung zu enttarnen. Weil du dann echt bist. Wahrhaftig bist. Und dich in all deinen Facetten ganz einfach selbst lebst. Du willst dann nicht mehr jedem gefallen. Es ist dir egal. Denn du gefällst dir dann selbst. Du berührst dich selbst. In deiner Tiefe. Weil du authentisch bist.


Und eben mal nicht lachst, wenn du nicht willst. Weil du nicht musst. Und genau das dir dann glasklar bewusst ist. Nein, du zeigst dann auch Stacheln. Und fährst deine Krallen aus, wenn es sein muss und notwendig ist. Oder du bist einfach still und sagst gar nichts. Auch das sagt was aus. 


Die Maske der Freundlichkeit legst du dann ab. Und zeigst dich den anderen so, wie du bist. Und wer dich so mag, wie du authentisch bist, bleibt dir erhalten. Die Menschen, die dich allein lassen und dich verlassen, weil du dich zeigst, wie du in deiner Essenz nun mal bist, kannst du getrost loslassen.


Lachen als automatisierter Reflex gehört für dich dann für immer der Vergangenheit an. Denn ein ansteckendes herzliches Lachen, dass aus der Tiefe des Seins - das aus dem Herzen und aus der Seele - kommt, ist unglaublich schön. Ein ehrliches Lachen berührt. Ein ehrliches Lachen bezaubert. Es ist wie Magie. Ein Lächeln voll Liebe und Zärtlichkeit ist eine Geste, die unendlich kostbar ist. Die unbezahlbar ist. Die ein Geschenk ist. Die Lebendigkeit pur ist. Denn Lachen verbindet. Aber nur dann, wenn dieses Lachen authentisch und echt ist. Wenn dieses Lächeln wahrhaftig ist.


Und wenn du nicht lachen und lächeln willst, bleibst du halt ernst. Ein ernstes Gesicht kann ganz wunderschön sein! Weil du dann echt und wahrhaftig bist. Und deine wahren Empfindungen zeigst. Die du dann ausstrahlst. 


© Von Herzen, Iris


Die Kraft unserer Herzen



Allüberall ist in dieser herausfordernden Zeit eine äußerst seltsame Energie sehr deutlich zu spüren. Und sie intensiviert ihre Kraft. Etwas, was mit dem Verstand nicht in Worte gefasst, aber mit unserem Herzen und unserer ureigenen Intuition sehr intensiv gefühlt werden kann, breitet sich aus. Und hüllt uns mit seiner Präsenz vollständig ein. Wenn wir jetzt sehr genau hinsehen und sehr genau hin spüren, wird uns kristallklar bewusst, dass wir von etwas Höherem geleitet, geführt und beschützt werden. Die sich kollektiv zeigende urgewaltige Kraft der Natur bricht sich seit einiger Zeit ihre Bahn und bricht auf der gesamten Welt veraltete Denkmuster, verstaubte, verkrustete und vollkommen überholte Verhaltensstrukturen auf, damit die Liebe endlich zum Zuge kommt. Und sich (angst-) frei endlich entfalten und ausbreiten kann. Denn jetzt sind mit einem Mal die Dinge machbar, die noch vor wenigen Jahren bei sehr vielen als gänzlich unmöglich verschrien waren. Die aktive und passive Energie hat sich gedreht. Jetzt ist die Zeit unserer Herzen gekommen. Jetzt ist die Zeit des wahrhaftigen Fühlens. Jetzt ist die Zeit wahrhaftiger Helden. Und die Helden kommen auf die Weise (vielleicht) endlich heim in ihr Herz...

Wir befinden uns derzeit in einer Zeit des massiven Übergangs. Aber auch in einer Zeit der anhaltenden Krisen. Und ganz elementaren kollektiven Herausforderung. Jetzt ist es an uns, achtsamer den je für uns zu sorgen und wirklich verbindlich für unser wahrhaftiges Selbst einzustehen. Wir dürfen und müssen uns ganz explizit immer wieder neu positionieren. Und zeigen, auf welche Seite wir eindeutig gehören. Wir haben jetzt die einmalige und einzigartige Chance, die Dinge die wir „schon immer tun wollten, aber niemals getan haben“ zu vollenden. Und endlich zu TUN. Und alles was wir nicht mehr für uns brauchen und auch nicht mehr wollen, hinter uns zurückzulassen.


Wir haben die einmalige Chance einer echten Veränderung.


Denn nur so kann - spätestens seit dem Jahr 2021 – einem völlig neuen Jahrzehnt mit ganz neuen Herausforderungen aber auch ganz neuen Möglichkeiten und Chancen - dann vollständig Neues entstehen. Allerdings müssen wir diese Chancen mit unserem Bewusstsein wahrnehmen, erkennen und sehen und vor allem verstehen. Und diese Erkenntnisse, Chancen und Möglichkeiten sehr genau ausloten. Und bewusst zulassen. Uns mit unserem Herzen auf all dieses Neue vollständig einlassen.


Da es (zu) viele Menschen ganz offensichtlich alleine nicht schaffen, sich aus ihren Egostrukturen zu lösen und die wahre Liebe in sich zu befreien, ihr Herz der wahren Liebe zu öffnen, hilft jetzt die Natur. Und zwingt uns zu einer aktiven und ganz bewussten Veränderung. Jetzt gilt eben NICHT mehr die Ausrede vieler: „Ich wollte ja (dies und das tun…) ABER…(…und dann wurde und wird es doch nicht getan).


Jetzt MÜSSEN wir selber aktiv werden. Wir dürfen und müssen jetzt handeln. Für UNS handeln. Für unsere Seele. Für unser Herz.


Wir haben zu oft und zu lange vieles als selbstverständlich gesehen, was in Wahrheit nicht annähernd als Selbstverständlichkeit gilt. Das sagt uns nur unser Verstand. Wir haben die Wertschätzung vieler Dinge und vor allem die Liebe der Menschen, die zu uns gehören, oftmals verloren. Zumindest solange wir noch in unseren (bedürftigen) Ego-Strukturen waren. Wir haben oftmals Respekt verloren. Und zwar den Respekt vor uns selbst. Vor der Natur und vor dem Leben an sich.
Wir haben das MENSCH SEIN verlernt und die Menschlichkeit geht uns verloren. Und wir wundern uns dann, wenn uns zu wenig Respekt und keinerlei Wertschätzung entgegengebracht und verbindlich gezeigt wird. Und wenn selbst die Natur sich (scheinbar) respektlos verhält. Was sie nicht tut. Denn die Natur ist unberechenbar wild. Aber gerecht. Weil alles seinem natürlichen Kreislauf des Werdens, Da Seins und Wieder Vergehens folgt. Alles hat seinen Sinn, so wie es passiert.


Wenn wir Wertschätzung von anderen erhalten wollen, müssen wir uns selbst wertschätzen. Wir müssen unsere ureigenen natürlichen Werte für uns definieren. Und diese auch konstant zelebrieren. Dann erhalten wir automatisch Wertschätzung von anderen. Und wenn wir das MENSCH SEIN und die Natur achten und ehren, anstatt alles als Selbstverständlichkeit abzutun, verhält auch die Natur sich uns gegenüber „normal“.


Die Natur weiß genau, was sie will. Und was sie tun muss, damit die Menschen auf dieser Erde, die sich bis jetzt immer noch weigern zu fühlen und ihrem offenen Herzen zu folgen, endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen. Und sich auf die wahrhaftige (Selbst-) Liebe endlich vollständig einlassen.


Die Energie und Dynamik der Menschheit hat sich seit einiger Zeit massiv verändert. Ich persönlich fühle das intensiv. Die immer noch Unbewussten sind nach meiner Beobachtung absolut passiv geworden. Sie leben ihr Leben und tun so, als ob es im Außen keine Veränderung gäbe. Weil es für sie auch keine Veränderung gibt.


Nur die Erwachenden und die Erwachten fühlen und fokussieren sich ganz auf sich selbst.


Während wir alle gezwungenermaßen bewusst nach innen lauschen und uns in uns selbst zentrieren, verpassen wir erfreulicherweise nichts im Außen. Denn da wo wir bisher in unserem Leben immer dachten, uns entgeht etwas vermeintlich Wichtiges, wenn wir uns nicht diesen, sondern jenen Dingen zuwenden und in diese und nicht jene Richtung gehen, werden wir jetzt eines Besseren belehrt. Und uns wird gezeigt, dass das einzig wichtige wir selbst, im Hier und Jetzt und unsere Ur-Bedürfnisse sind. Und egal, welchen Weg wir jetzt einschlagen, wir verpassen nichts. Uns wird so kristallklar wie nie zuvor vor Augen geführt, wie sehr wir uns in unserem Leben fokussieren und vor uns selbst und vor den Menschen, die uns nahe stehen, kristallklar positionieren müssen. Die Welt befindet sich im Übergang und einer tiefen Dämmerung, damit wir endlich unser wahres Selbst einholen. Und mit unserem Herzen und mit unserer Seele ganz im Hier und Jetzt ankommen...


Uns wird sehr intensiv vor Augen geführt, wie sehr wir unseren Fokus auf die wirklich elementaren und primären Dinge lenken dürfen. Und wie sehr wir für uns lernen, während wir die Dinge aktiv TUN…


Uns wird sehr vehement von der Natur auf dem Silbertablett serviert, dass der Weg an sich als primäres Ziel für uns fungiert. Und das primäre Ziel für uns der Weg darstellt. Wo immer uns unser ganz persönlicher Weg hinführt. Es ist niemals ein Ziel am Ende des Wegs, das unser Ziel darstellt. Weil der Weg unseres Herzens und unserer Seele uns intuitiv genau zu den Dingen führt, die für uns bestimmt sind. Die bei uns sein wollen. Und die uns von selbst finden, sobald die Zeit reif dafür ist.


Wir müssen nur zugreifen und die Dinge aktiv für uns TUN. Wir müssen aktiv für uns handeln. Und vollständig ANNEHMEN, was sich jedem von uns ganz individuell zeigt. Denn der jetzige Wandel der Welt zeigt uns absolut deutlich die Verantwortung für uns selbst an.


Die Welt, wie wir sie bisher gekannt haben, gibt es nicht mehr. Das Leben an sich geht aber unentwegt weiter. Allerdings ANDERS. Und diesem menschengemachten Wandel der Welt müssen wir uns mit unserem wahrhaftigen Sein anpassen. Anpassen in dem Sinne, dass wir für uns selbst einstehen. Denn ein menschengemachter Wandel der Welt ist was vollkommen anderes, als wenn die Natur sich – weil es ihre Natur ist - immer weiter verändert.


Der Mensch hat sich über sehr lange Zeit über die Erde erhoben und sie sich Untertan gemacht. Anstatt sich als natürlicher Teil der Erde zu sehen. Und dankbar zu sein, dass Mutter Erde uns alle sättigt und nährt. Der Mensch wollte die Macht über die Erde. Die Macht über seinen ureigenen Heimatplaneten und natürlichen Zufluchtsort. Er wollte die Natur kontrollieren. Was sich gerade bitterlich rächt. Denn es ist die Natur, die uns jetzt zwangsweise zeigt, so wie bisher geht es nicht weiter. Das zeigt uns kein Mensch. Der Mensch in seinem mangeldenkenden Ego sorgt aber dafür, dass die Welt aus den Fugen und die Natur in Disharmonie und außer Balance gerät. Das tut nicht die Welt mit sich selbst.


Der menschliche Verstand kontrolliert. Alles und jeden. Sogar die Liebe an sich. Solange er mit Angst behaftete Gedanken auch nur im winzigsten Ansatz zulässt und sein (mit-) fühlendes Herz und die Stimme der Seele ignoriert und verdrängt. Weil der Verstand immer Sicherheit, Halt und Beweise für sich braucht. Denn findet der Verstand keinen Fakten basierenden objektiv vorhandenen Beweis, glaubt der Mensch seiner ureigenen Wahrnehmung, seinem natürlich vorhandenen Instinkt und seiner ureigenen Intuition nicht. Und die Zweifel melden sich.


Die Welt ist der Spiegel der menschlichen Seelen. Die Disharmonie auf der Erde zeigt den tiefen Unfrieden zu vieler Herzen. Und wir sehen jetzt den Grund, wie die Erlebnisse unserer Vorfahren immer noch existieren. In uns. Den Nachkommen.


Die Natur reguliert sich mit ihren vier Elementen grundsätzlich selbst, aber normalerweise nicht so, dass sie uns Menschen dabei ernsthaft schadet. Zudem braucht unser Planet uns Menschen nicht, um fruchtbar zu sein, zu leben und sich permanent zu verändern. Wir Menschen brauchen aber unseren Planeten mit seinen natürlichen Elementen, um überhaupt existieren zu können. Denn ohne unseren Planeten mit Erde, Feuer, Wasser, Luft gäbe es die Menschheit gar nicht. Zudem brauchen wir die Leere (unseren Geist), um Fülle erhalten zu können. Denn wo keine Leere ist, kann nichts Neues entstehen. Weil kein Platz vorhanden ist.


Wo Leere ist, ist zeitgleich Stille. Und wir müssen uns der Stille in uns selbst wieder gewahr sein. Denn nur wenn wir der Stille in uns selbst bewusst erlauben zu SEIN, können wir diese Stille bewusst fühlen und gezielt füllen. Den Lärm in unserem Kopf (einen vollkommen mit den falschen Dingen überhäuften Geist) dürfen wir stillen.


Was für uns Menschen grundsätzlich bedeutet, wir MÜSSEN uns in einer gewissen Phase unserer Entwicklung leer fühlen, damit wir diese Leere mit den wirklich passenden Dingen vollständig neu (er-) füllen können. Und dazu sind wir spätestens jetzt gezwungen, all das Alte, Belastende und Unpassende was wir nicht mehr für uns brauchen, hinter uns zurückzulassen und endgültig damit abzuschließen.


Es für immer loszulassen. Und das Leben aus dem Ego bewusst aufzugeben. Was eine Entscheidung aus unserem Herzen heraus darstellt.


Wenn wir diese gefühlte innere Leere mit wahrhaftiger Liebe ersetzen, die ja die stärkste positive Kraft des Universums darstellt, sind wir vollkommen erfüllt.


Wir müssen erst die Leere in uns zulassen, annehmen und gänzlich (durch-) fühlen, um die Liebe in uns gänzlich zulassen und uns selbst IN Liebe SEIN zu lassen und sie bedingungslos annehmen zu können. Die uns dann mit den Menschen für immer verbindet, die tatsächlich zu uns, an unsere Seite und in unser Leben gehören. Weil sie vom Universum für uns bestimmt sind.


Veränderung in der Natur geschieht immer zyklisch. Und immer wieder aufs Neue mit dem ewigen Kreislauf des Lebens. Mit sich immer wiederholendem Werden, Wandlung und Vergehen. Geburt, Entwicklung und Wachstum, Vollendung und Abschluss, Verfall und Tod und wieder Neugeburt. Was wir sehr deutlich sehen am Leben an sich, in den Jahreszeiten, in den Mondphasen, in Tag und Nacht...


Die menschengemachten Dramen auf dieser Welt können wir eindämmen. Die wahre Liebe allerdings nicht. Denn die Liebe findet immer den für sie passenden Weg. Wie schwierig und kompliziert dieser Weg auch für sie erscheint. Die Liebe gibt niemals auf. Im Gegensatz zu unserem Verstand. Sie versucht es immer und immer wieder. Denn auch sie will sich ohne irgendein Hindernis ausbreiten. Und sie darf sich ausbreiten, wie weit sie auch immer will. Die wahre Liebe darf vollkommen ungehindert frei fließen. Sofern der menschliche Verstand genau das zulässt. Und dem Herzen die vollständige uneingeschränkte Macht überlässt.


Die geballte ureigene Kraft unserer Herzen und der wahrhaftigen Liebe ist die natürliche Macht der Natur. Die Natur kann sich aber nur selbst leben, wenn die Kraft aller Herzen zu spüren ist. Und in vollkommener Harmonie miteinander verbunden sind.


Ich nenne es Ursache und Wirkung. Denn irgendwann müssen wir Menschen für alles bezahlen. Karma. Schicksal. Absolut nichts in unserem Leben gibt es umsonst. Absolut nichts in unserem Leben passiert uns umsonst. Alles hat seinen Sinn. Was wir jetzt kristallklar vor unseren eigenen Augen sehen. Und die Konsequenzen daraus in unserem Herzen fühlen.


Denn alle Samen die wir in unserem Leben irgendwann einmal gesät und gepflanzt haben, fangen irgendwann an zu keimen, zu wachsen und Früchte zu tragen. Und verschaffen sich so Gehör. Auch und gerade jetzt in ihrer puren und reinsten Form. Im positiven und auch im negativen. In ihrem Da Sein.


Weshalb wir genau jetzt die einmalige Chance haben, die Samen ANDERS als wir es bisher getan haben zu säen, die wir zukünftig irgendwann für uns ernten wollen. Wenn wir eine ECHTE Veränderung in unserem Leben und in der Liebe wollen, MÜSSEN wir die Dinge JETZT ANDERS handhaben als wir es bislang getan haben.


Vor allem müssen wir endlich handeln und TUN. Wir DÜRFEN es tun.


Wir Menschen haben bis jetzt uns Menschen durch unseren bewertenden Verstand als von der Natur getrennt angesehen. Obwohl wir Menschen das Leben an sich SIND. Wir SIND die Natur. Wir SIND mit allem und allen energetisch verbunden. Immer. Denn durch unsere Adern fließt Blut, so wie durch die Fauna und Flora ebenfalls Blut (oder Pflanzensaft) fließt. Durch alles fließt Leben. Durch alles fließt natürliche Energie. Denn wir sind natürliche Wesen. Aus dem Leben entstanden und dank Evolution in ständiger Entwicklung und permanenter Bewegung. Jetzt dürfen wir uns mit der Natur und dem Leben an sich wieder verbinden. Uns dem natürlichen Leben als auch der Natur selbst wieder zuwenden. Wir dürfen uns wieder bewusst machen, dass wir spirituelle Wesen in einem menschlichen Körper sind. Und in diesem „irdischen“ Körper kann sich unsere Seele nur wohl fühlen, wenn dieser Körper gesund ist. Und das Mensch Sein aus unserem Herzen heraus die Oberhand hat.


Und um genau das geht es derzeit. Es geht um die Freiheit. Die Freiheit der Herzen. Die Freiheit von unserem ureigenen Fühlen. Und unser Wohlgefühl. Auf all unseren Ebenen. Seelisch, körperlich, geistig und emotional. Und es geht um das EINSSEIN mit unserem wahrhaftigen Selbst.


Wir befinden uns in einem erzwungenen, aber äußerst fruchtbaren Wandel. Und wir (Über-) LEBEN alle zusammen noch. Allerdings für den Moment ANDERS. Was uns die Zukunft bringt, wissen wir nicht. Und genau deshalb ist es elementar, im Hier und Jetzt – in diesem Moment – vollkommen präsent zu sein. Authentisch zu sein. Wahrhaftig zu sein. Echt zu sein. Für uns selbst einzustehen. Für unsere Selbstbestimmung. Für unsere Freiheit in unserem Fühlen.


Weltweit wurden die Menschen alle gemeinsam urplötzlich herauskatapultiert aus ihrer bequemen Hängematte von scheinbarer Sicherheit, Normalität und Gewohnheit.


Das Hamsterrad des permanenten Funktionieren Müssens steht endlich still. Jetzt gibt es keinerlei Ausreden mehr, uns selbst tatsächlich ernsthaft zu sehen.


Dazu müssen wir vollständig im Hier und Jetzt landen. Mit all unseren (hochsensiblen und hochsensitiven und hochempathischen) Sinnen. Mit all unseren Gefühlen. Und mit all unseren Gedanken. Mit all unserer bedingungslosen, wahrhaftigen Liebe. Ja, mit all unserem menschlichen SEIN. Ja, das gesamte Leben endlich im Hier und Jetzt vollständig ankommen zu lassen. Und unwichtiges, was uns nicht fordert und fördert und was uns nicht weiterbringt und erfüllt, dabei auszublenden.
Die Liebe im Herzen sehr vieler Menschen bewusst ankommen zu lassen. Was ehrlicherweise bei sehr vielen Menschen längst überfällig ist.


Und anders als es jetzt ist, geht es anscheinend nicht. Es geht NUR SO, wie es JETZT gerade IST. Denn nur auf diese Weise können wir bewusst entschleunigen. Und unsere Seele uns dabei vollends einholen. Offensichtlich ist gerade jetzt der absolut passende Zeitpunkt dafür. Denn NUR SO können wir uns mit uns selbst und unserem wahren Sein wieder vollständig verbinden.


Und wir verpassen absolut nichts dabei, während wir uns auf uns selbst mit all unserer Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Energie fokussieren. Wir haben sämtliche Zeit der Welt für uns. Und unser wahres Sein. Und diese unwiederbringlich einmalige Chance will von uns genutzt werden.


Denn das ist DIE einzigartige Chance überhaupt. Wenn nicht genau JETZT, wann dann.


Das Hier und Jetzt ist eine von der Natur bewusst herbeigeführte Vorbereitung auf das, was da künftig noch kommt. Und wir alle wissen nicht, was das dann sein wird. Wir können uns nur darauf einlassen. Und uns mit unserem bewussten Sein darauf bestmöglichst einstellen.


Vage Vermutungen anzustellen, bringt uns allerdings auch nicht voran. Da uns auch das von unserer Präsenz im Hier und Jetzt ablenkt.


Da wo wir bisher in unserem Leben ständig hinter uns selbst her gehechelt sind und oft so weit von unserem wahren Sein entfernt waren, dass wir es komplett aus den Augen verloren haben, haben wir den Blick ständig nach außen gerichtet. Und haben am Wegrand rechts und links nach Ersatz für unser wahres Selbst gesucht. Anstatt uns selbst einzuholen. Und das ist jetzt endgültig vorbei. Jetzt sind wir gezwungen, nach innen zu sehen. Nach innen zu lauschen. Wir sind gezwungen UNS SELBST wahrhaftig und ehrlich zu SEHEN. In unserem innersten Kern. In unserer Seele.


Uns selbst vollständig und bedingungslos anzunehmen, so wie wir sind. Das ist das ganze Geheimnis.


Die Starken gewinnen. Denn es geht um unser aller Wohlbefinden und seelische Stärke. Starke Seelen halten die derzeitigen Herausforderungen aus, ohne weiteren Schaden zu nehmen. Und gehen noch gestärkt aus den inneren und auch äußeren Krisen hervor. Die seelisch Schwachen haben die Chance nur, wenn sie komplett umdenken. Und endlich zulassen, mit ihrem Herzen zu fühlen. Ihr Selbstwertgefühl kontinuierlich bewusst stärken. Sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Und in einer vermeintlichen Schwäche vielleicht sogar eine immense Stärke erkennen. Und ihren Fokus der sehr bewussten Aufmerksamkeit und Wahrnehmung bewusst nach INNEN umlenken.


Denn wer sich auf seine Schwächen fokussiert, wird schwach bleiben. Wer seinen Fokus aber bewusst auf seine vorhandenen Stärken lenkt, wird noch stärker. Es bleibt uns allen nichts anderes übrig, als uns immer noch tiefer in unserem ureigenen und authentischen Sein zu zentrieren. Uns immer noch tiefer in unserem wahrhaftigen FÜHLEN zu verankern. Uns so kristallklar zu positionieren, wie es irgendwie geht. In jeglicher Hinsicht. Sowohl beruflich als auch privat. Und in der Liebe per se.
Uns in unseren innersten tiefsten Werten felsenfest zu verankern. So dass uns kein Sturm von außen jemals wieder aus unserer ureigenen Mitte wegfegt und aus der wahren Liebe wegbewegt. Egal wie schwer oder intensiv dieser Sturm im Außen auch ist. Denn die (Selbst-) Liebe an sich hat immer Vorrang. Und oberste Priorität. Faule Kompromisse haben jetzt absolut keine Chance mehr.


Radikale Verbindlichkeit hat jetzt oberste Priorität. Denn Liebe ist absolut radikal. Und erfordert somit auch unser radikales und ganz eindeutiges Handeln.
Radikal in dem Sinne, dass alles Hand und Fuß hat, was wir sagen und was wir tun.


Das Gießkannenprinzip gehört endgültig der Vergangenheit an. Weil es jetzt nicht mehr funktioniert. Jetzt funktioniert nur noch die einhundert Prozent Formel der sehr bewussten Fokussierung.



  • Einhundert Prozent Liebe oder einhundert Prozent Angst
  • Einhundert Prozent TUN oder einhundert Prozent LASSEN
  • Einhundert Prozent Festhalten oder einhundert Prozent Loslassen



Die Liebe im Außen und unser Egobasiertes Denken komplett loszulassen ist jetzt elementarer als jemals zuvor. Absolutes Vertrauen gewinnt jetzt oberste Priorität.
Und auch, wahrhaftige Liebe zu einhundert Prozent männlich aktiv zu GEBEN oder wahrhaftige Liebe zu einhundert Prozent passiv weiblich zu EMPFANGEN…


Wenn wir all unsere Lernaufgaben, die mit dem derzeitigen Wandel unserer Welt zusammenhängen, mit unserem Herzen wirklich begreifen und sehr bewusst in uns (er-) fühlen, kann sich auch die Welt wieder beruhigen und in Harmonie schwingen und die natürlicherweise fruchtbare Natur lebt sich schöpferisch selbst. Zwar anders als vorher aber sie lebt. Denn die Natur ist wie unser zutiefst liebendes Herz sehr lebendig. Und erschafft sich aus sich selbst heraus mit ihrer schöpferischen Kraft immer wieder neu. Und wir haben das einzigartige Privileg, die Energie der wahren und bedingungslosen Liebe absichtslos immer weiter auf dieser Erde zu verbreiten :)


Die Natur hat den Aus-Knopf für uns gedrückt, weil die meisten Menschen das für sich nicht können. Denn in unserem Inneren ist kein Aus-Knopf, den wir an und ausknipsen können, wie das Licht und wie es uns persönlich passt. Jetzt ist unser Herz am Zug und nicht mehr unser wertender Verstand. Jetzt geht es darum, uns selbst authentisch zu leben. Und aus dem Modus des illusionären Denkens und des Funktionieren Müssens bewusst herausgehen.


Wir sind spätestens jetzt aus unserem Dornröschenschlaf aufgewacht und werden uns (selbst) immer noch mehr bewusst. Denn es macht mit uns allen etwas, dass die Welt derzeit so sehr verändert und aus den Fugen geraten ist. Es triggert in uns allen etwas an. Auf die eine oder andere Weise. Beim anderen weniger, beim anderen mehr. Je nachdem, wie weit wir bei uns selbst sind. Ob wir das tatsächlich erkennen, zulassen und sehen, steht dabei auf einem anderen Blatt.


Die Welt MUSS sich so stark wandeln, damit die Menschen endlich verstehen. Damit sie sich selbst einholen können. Und zwar ohne jede unnötige und „weltliche“ Ablenkung. Damit Körper, Geist, Herz und Seele sich wieder verbinden und EINS miteinander sind. Damit wir wieder spüren, dass wir spirituelle, hochempathische und (hoch-) sensitive Wesen sind.


Die Welt verändert sich für uns. Damit wir uns endlich selbst verändern. Und bei uns selbst ankommen. Und zwar jeder für sich. Und wenn wir WIRKLICH für uns tun wollen, dann TUN wir das ganz einfach.


Mit einem Mal werden jetzt seelische und emotionale Brücken gebaut an Stellen, die vorher als unüberwindbar gegolten haben, die die Herzen der Menschen jetzt urplötzlich miteinander verbinden. Und einander nah bringen. Gemeinsames Aushalten kann Menschen miteinander verbinden. Das wird jetzt sehr deutlich gezeigt.
Weil wir eben doch alle Menschen sind in dieser Welt. Die das Mensch Sein wieder entdecken und kultivieren dürfen. Und es nicht zulassen, dass wir uns noch weiter von der Natur entfernen.


Gerade in Zeiten von Krisen dürfen wir unsere eigene Kreativität wieder entdecken. Die Schöpferkraft in uns entfalten. Und uns ein Leben für uns kreieren, in dem wir uns absolut wohl fühlen. Und nicht uns von Dingen manipulieren und beeinflussen lassen, die auf uns einströmen und die uns aufgezwungen werden von Menschen im Ego. Die uns nur schaden, als dass sie Gutes für uns tun.


Jetzt stellt sich kristallklar heraus, wer WIRKLICH zutiefst unser Herz und unsere Seele berührt. Wer WIRKLICH zu uns gehört. Und bei wem wir genau das vollständig zulassen, annehmen und aushalten können.


Es ist, als ob die gesamte weibliche Ur-Kraft sich urplötzlich geschlossen und kollektiv bewusst und konsequent zurückhält und sich in sich selbst zurückgezogen hat, um der männlichen Ur-Kraft den Raum, die Zeit und die Luft zum Atmen zu geben, die sie jetzt braucht. Damit die Männer geschlossen und kollektiv ihre wahre urmännliche Kraft bewusst entfalten und endlich aktiv ausleben können.


Die Welt ist sehr laut aktuell. Allerdings ist nicht alles so, wie es scheint. Es herrscht sehr viel Lug und Trug, Täuschung und Illusion. Und das Männliche verschafft sich mit Urgewalt sein Gehör.


Alles, was sich im (mangeldenkenden und bedürftigen) Ego befindet, bricht sich die Bahn. Und es zeigt sich sehr intensiv, dass die Generationsübergreifenden Themen bis heute immer noch nicht geheilt und die Menschen von diesem Trauma immer noch nicht befreit sind. Ja, diese Themen immer noch in den Seelen der Menschen schwelen. Nur ist den meisten gar nicht bewusst, dass sie von ihrer Seele getrennt sind.


Die männliche Kraft bricht sich sehr aggressiv und dominant ihre Bahn. In Form von Macht, Kontrolle und Kampf aus dem noch immer bedürftigen kindlichen Ego. Und verschafft sich gewaltsam Gehör.


Weil die urmännliche Energie in ihrer Natur endlich wahrgenommen, gesehen und vor allem GEFÜHLT werden will. Und jetzt dürfen wir alle sie fühlen. Nur anders, als sie in der Natur existiert.


Wir befinden uns in einem äußerst subtilen spirituellen und psychologischen Kampf. Einem Kampf der Geschlechter. Und gleichzeitig findet eine natürliche Auslese der Natur statt zwischen den Polaritäten Böse und Gut.


Es wird dabei aber nicht so sein, dass die eine Seite gewinnt. Und die andere natürlicherweise verliert. Nein. Es wird im Gegenteil so sein, dass Stärke gewinnt. Und Schwäche verliert. Nicht das Gute gewinnt. Und das Böse löst sich dann auf. Das geht nicht. Weil in der Natur immer beide Pole gebraucht sind. Es gibt immer das Gute. Und es gibt immer das Böse. Was aber ist böse? Und was ist gut? Es ist alles eine Relativierung und eine Bewertung unseres konditionierten Verstandes.


Energie ist Energie. Sie ist neutral. Aber je nachdem, ob die „gute“ oder die „böse“ Seite sie einsetzt, wird sie verwendet, um Neues zu schöpfen oder um zu zerstören.


Diese weltweit anhaltenden und sich immer wieder verändernden künstlich erschaffenen Krisen sind DER ultimative Härtetest für unsere Menschheit. Und der Natur. Und DER ultimative Härtetest der wahren Liebe an sich. Es ist ein spiritueller natürlicher Kampf zwischen Liebe und Angst!


Denn nur in der Krise zeigt sich, wer eine starke Seele besitzt. Und die starke Seele gewinnt. Weil sie ihre Angst überwindet. Während die schwächere Seele sich nach ihrer Angst richtet. Und sich weiter in ihren selber kreierten Dramen befindet.


Die Natur selektiert jetzt und sortiert ganz automatisch stark und schwach aus. Genauso wie nur die Menschen mit einer starken Seele die wahre Liebe in ihrer geballten urgewaltigen Kraft aushalten und in sich selbst konstant halten können. Die wahre Liebe macht uns stark und schwach zugleich. Im ausgeglichenen und harmonisierten, natürlichen Zustand.


Die Männer MÜSSEN jetzt endlich ganz Mann sein. Sie dürfen endlich wieder (unsere) männlichen Helden sein. Mit der gesamten überwältigenden Kraft ihres wahrhaftig liebenden Herzens. Denn unsere Welt braucht wieder Helden. Echte Helden. Mutige Männer, die keine Angst vor der wahren Liebe und ihrem ureigenen offenen Herzen mehr haben. Männer die (Liebe-VOLL) schöpfen. Nicht die (Hasserfüllt aus dem bedürftigen Ego) zerstören. Denn die wahren Helden sind unserer Welt vor langer Zeit schon verloren gegangen. Oder kennst du noch einen wahren Helden im echten, realen Leben? Nicht aus einem Film und auch nicht aus einem (Märchen-) Buch?


Jetzt dürfen und müssen wahrhaftige männliche Helden der Herzen wieder präsent sein. In unserem Leben und an unserer Seite ANWESEND sein.


Wir brauchen mutige Männer, die sich der Realität und der Wahrheit an sich stellen. Die sich bewusst SICH SELBST stellen. Die endlich herausgehen aus ihrem bewertenden angstvollen Denken, herausgehen aus ihrer zu lange angehaltenen Bequemlichkeit und die Liebe in sich verbindlich selbst leben.


Die das Risiko LEBEN statt Überleben aus ihrem Herzen heraus verbindlich eingehen und zelebrieren.


Erwachte, erwachsene, geheilte und bewusste urweibliche Frauen brauchen kraftvolle, mutige Männer an ihrer Seite. Die echten Mut besitzen, das Glück mit der Frau ihres Herzens mit beiden Händen so festzuhalten, wie es nur irgendwie geht. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wer wirklich zusammengehört! Wer jetzt zu wem hält. Wer jetzt zusammenhält. In der Normalität und in Zeiten des Friedens ist das sehr leicht. Das kann das jeder. Aber in Zeiten der Krisen zeigt sich die Ernsthaftigkeit beider Seiten. In der Natur bekommt immer dasjenige Männchen das Weibchen, das sich am meisten bemüht.


Worte sind in der Liebe genügend gesagt. Oft jahrelang. Vergebens. Und wurden dabei nicht ernsthaft gehört. Jetzt zählen nur noch wirkliche Taten von wahren Männern. Denn, wer nicht hören will, muss FÜHLEN. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es geht ums FÜHLEN. Und nicht mehr ums Denken. Da Denken nur eine Illusion unseres Verstandes ist.


Was man sowohl wörtlich als auch sinnbildlich verstehen kann. Denn auch die Männer sind jetzt natürlicherweise gezwungen, sich innerlich endlich zu harmonisieren. Und sich die verletzten Seelen endgültig zu heilen.



  • Jetzt ist die Zeit, endlich zu LEBEN
  • Jetzt ist die Zeit der offenen Herzen und wahren Gefühle
  • Jetzt ist die Zeit absoluter Verbindlichkeit



Wir dürfen und müssen gerade im wahrsten Sinne des Wortes im Außen durchleben, wie es sich anfühlt, mit ständigen Vorgaben und Begrenzungen leben zu müssen. Die Vorgaben und Begrenzungen, die wir im Kleinen aus unseren früheren Ego-Beziehungen kennen. Und die wir uns selbst und unseren Partnern auferlegt haben. Eingesperrt zu sein. In uns selbst. In unseren Selbstlimitierenden Denkmustern. Kontrolliert und denunziert zu werden. So wie es im Kleinen in unseren Ego-Beziehungen passiert. Wie wir uns selbst verraten. Weil wir in uns selbst gefangen sind. Unfrei sind in unserem Denken. Unsere Gefühle wegdrücken. Uns selbst die Freiheit und eigene Meinung verbieten. Uns massiv beeinflussen lassen von anderen Menschen und uns in Angst halten (lassen).


Das alles zeigt sich im Außen. Und dient uns als Spiegel. Dadurch offenbaren und zeigen sich jetzt unsere wahren, tiefsten inneren Werte. Alles was mit Angst, Kontrolle und Zwang verbunden ist, triggert uns an und zeigt uns unsere (immer noch) ungelöste Thematik.


Je bewusster, gezielter und genauer wir hinsehen, desto mehr fallen Feinheiten und winzige Details auf, die wir Menschen auf die Weise noch vor wenigen Jahren nicht wahrnehmen, erkennen und sehen konnten. Die für uns selbst - allein und als Paar - in wahrhaftiger Liebe entscheidende kollektive Bedeutungen haben. Jetzt zeigt sich der Sinn der wahrhaftigen Liebe rasiermesserscharf. Und sehr radikal. Indem wir alles bewusst FÜHLEN und uns auf die „richtigen“ Dinge fokussieren (müssen).


Jetzt ist die Zeit für die Wahrheit. Und für Wahrhaftigkeit. Für Echtheit. Jetzt ist die Zeit für (Eigen-) Verantwortung. Und Verantwortung für die wahrhaftige (Selbst-) Liebe. Wir brauchen unsere ureigene Klarheit. Wir brauchen unsere aktive Handlung. Wir brauchen unser ureigene Präzision, Präsenz und Konstanz.


Damit wir die Helden unserer Herzen sind. Die Kraft unserer Herzen sich immer weiter entfaltet. Und endlich Frieden einkehrt auf unserer Erde.


© Von Herzen, Iris


Wie der energetische Sog des Lebens uns vorwärts zieht



Wir alle befinden uns in einem unendlichen Meer aus lebendigen Energien. Alles Leben fließt und alles Lebendige ist mit allem verbunden. Energien sind allgegenwärtig. Natürlich ist Energie unsichtbar. Aber trotzdem überdeutlich wahrnehmbar. Und eindeutig spürbar. Zumindest für uns hochsensible und hochsensitive Menschen. Der energetische Sog des Lebens ist mystisch, magisch und magnetisch. Mit seiner unendlichen Kraft zieht er uns weiter und weiter. Weiter nach vorn. Und es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als uns von diesem magnetischen Sog einfach mitziehen zu lassen, je mehr wir bei uns selbst und unserem ureigenen, authentischen Sein ankommen. Denn er lässt uns unsere ureigene Schöpferkraft spüren, die wir tief in unserem Inneren tragen. Leider ist es aber oft so, dass wir die Energie des Lebens nicht vollkommen frei fließen lassen (können). Wenn wir blockiert sind, stockt die Energie und wir drehen uns immer wieder im Kreis. Und erleben ein und dasselbe immer und immer wieder, solange, bis wir durch all unsere Erfahrungen in der Lage sind, uns unseren Themen zu stellen. Sie uns bewusst anzusehen und so aktiv etwas zu verändern. Denn nur so kann die Energie des Lebens vollkommen frei fließen und all das, was tatsächlich für uns und unser ureigenes Leben bestimmt ist, „ganz von selbst“ an unsere Seite kommen... auch der Mensch, der wirklich für immer verbindlich zu uns gehört...


Es ist immens wichtig, ja sogar elementar, dass wir bewusst innehalten... bewusst stehen bleiben... bewusst wahrnehmen... bewusst hineinspüren... was noch angesehen, geheilt und aufgelöst werden will in uns.


Veränderung macht Angst. Angst vor der Ungewissheit, die dann auf uns zukommt, wenn wir die Dinge mit einem Mal anders machen, als wir es bisher in unseren alten und destruktiven Mustern und Konditionierungen getan haben.


Und weil wir oftmals einfach nicht wissen, WIE wir etwas tun und für uns in die verbindliche Tat umsetzen sollen...


Viele Menschen sind nicht in der Lage, sich wirklich zu verändern. Veränderung an sich zuzulassen. Sich auf eine Veränderung wirklich einzulassen. Vor allem hochsensible Menschen haben oft immense Probleme damit. Und sie schwanken wie ein Fähnchen im Wind. Immer zwischen (ver-) zweifeln, (ab-) warten, bangen und hoffen, dass sich alles doch noch zum positiven hin wendet. Allerdings harren viele nur aus, ohne selbst etwas zu tun. Da sie die Verantwortung abgeben und sich künstlich diverse Glücksquellen im Außen erschaffen. Von denen sie dann erwarten, zufriedengestellt und glücklich gemacht zu werden. Was aber niemals dauerhaft – wenn überhaupt - gut gehen wird. Weil das absolut entgegen unserer Natur ist.


Oft assoziieren wir Veränderung als negativ. Oder als schlecht. Wir sehen nur die Nachteile, die unser (bedürftiges) Ego und unser Verstand uns eintrichtern. Aber die Vorteile ziehen an uns vorbei. Sie zeigen sich uns zwar wieder und wieder und wieder, aber wir wollen sie oft über einen langen Zeitraum hinweg nicht sehen. Wir ignorieren und verdrängen sie und schieben sie immer wieder aufs Neue von uns. Weil wir der Angst in uns Macht einräumen.


Die Angst hat die Macht über uns, anstatt wir wahrhaftigen Mut entwickeln und uns bewusst unserer tiefsitzenden Ur-Angst stellen. Und der unermesslichen Kraft unseres Herzens die Macht überlassen, solange bis sich die wahre Liebe in uns mit all ihrer Energie über den destruktiven, stockenden Fluss unserer Angst erhebt. Und so die Angst in uns auflöst. Und wir wieder wir selbst sind und vollkommen authentisch einfach nur SEIN können.


In unserem Herzen zu begreifen, dass Veränderung einfach nur heißt, die Dinge anders zu tun, als wir sie bisher für uns getan haben.


Alle Flüsse münden früher oder später in andere Flüsse und dann irgendwann wieder ins Meer. Ins Meer als der Wiege allen natürlichen Lebens. Zurück in ihr ureigenes und authentisches Sein. Denn egal, wie breit oder wie schmal oder wie lang oder kurz ein Fluss ist, egal durch welche Landschaft oder welchen Teil unserer Erde er fließt, vollkommen egal, wie künstlich vom Menschen verdreckt oder wie sauber und rein er ist, wie natürlich er belassen wird oder wie künstlich begradigt er von uns Menschen wird, besteht er in seiner Reinheit und Konsistenz immer aus Wasser.


Und der energetische Sog des Lebens zieht ihn zurück zu seiner wahren Natur. Hinein in seine Ganzheit und ins „EinsSein“mit sich selbst.


Der Mensch ist es, der per se immer die Konsistenz von allem verändert. Der alles unter Kontrolle behalten will. Der künstlich und mit Zwang alles anders will. Nichts so sein lässt, wie es natürlicherweise ist.


Wasser ist und bleibt aber Wasser. Vollkommen egal, ob es nur ein Tropfen ist oder viele Tropfen eine Welle, ein dünnes Rinnsal oder einen breiten Fluss oder das unendlich weite Meer ergeben... die Konsistenz und das authentische Sein ist immer gleich. Nämlich schlicht und einfach pures Wasser. Genauso, wie wir immer wir selbst sind. Egal, welchen Weg wir gehen und wie oft wir uns verändern. Wir sind immer wir. Selbst wenn wir nicht vollkommen in unserer Mitte und authentisch, wahrhaftig und echt sind.


Alles was wir denken, fühlen und tun, sind wir selbst. Und niemand anders.


Die Natur reguliert sich automatisch immer selbst. Und es herrscht eine perfekte Symbiose, Ausgeglichenheit, Balance und Harmonie.


Der Mensch ist es, der immer alles noch besser und am besten perfekter als noch so perfekt machen will. Denn er ist niemals zufrieden. Seine innere Unzufriedenheit trägt er nach außen und all dies manifestiert sich im Tun. Im negativen und destruktiven Handeln.


Der Mensch ist oft perfide. Er bekämpft Feuer mit Feuer. Weil er denkt (!) „Wie du mir, so ich dir“. Nicht wissend, was er mit genau dieser inneren destruktiven Einstellung anrichtet. Denn genauso wird alles noch schlimmer. Und es entstehen Blockaden und immer weiter schwelende Konflikte, die sich immer mehr hochschaukeln und ausweiten und sich so hoch erhitzen können, bis sie vollkommen außer Kontrolle geraten. Und nur noch Schaden anrichten. Die man aber mit aller Bewusstheit vermeiden kann. Indem man nämlich gelassen (im natürlichen Fluss des Lebens und der Energie) bleibt und nicht auf das Feuer, das einem entgegengebracht wird, reagiert. Und es so noch weiter anfacht. Bis man sich vielleicht selbst an den heißen Flammen verbrennt. Denn Feuer braucht Wasser, um seine (zerstörende) Macht zu verlieren und sich selber zu löschen. Und Wasser braucht Feuer, um sich zu erhitzen. Das ist die natürliche Balance des Lebens.


Beides – Feuer und Wasser ist von essentieller, elementarer und existenzieller Bedeutung für uns alle, wir brauchen beides zum gesunden Leben, als auch dass es immensen Schaden anrichten und etliches für immer zerstören kann.


Der Mensch spielt auf Zeit solange mit dem Feuer, bis er sich äußerst schmerzhaft verbrennt. Weil er sich der Hitze des Feuers nicht wirklich bewusst ist und aus Schaden oftmals nicht klug wird. Er entzieht sich nicht dem Feuer und fokussiert sich auf den Nutzen, sondern bekämpft es. Und zwar solange, bis gar nichts mehr geht. Und man so in seiner Negativspirale des Egos und Denkens festhängt, dass man kaum noch herauskommt. Es sei denn, es geschehen Zeichen und Wunder. Und das Universum (in Wahrheit das Resonanzgesetz aus Ursache und Wirkung = die urgewaltige Energie des Lebens) hat Einsicht. Dann schickt es uns einen Seelenpartner oder unsere Dualseele. Damit wir aus dem Negativ-Sumpf wieder herausfinden. Allerdings zieht dieser Mensch uns nicht aktiv heraus aus dem Sumpf, sondern er verhält sich uns gegenüber so, dass wir dadurch in die Lage kommen, uns selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Und uns voller Vertrauen wieder zurück in den Fluss des Lebens fallen lassen und uns dem urgewaltigen energetischen Sog des Lebens hingeben (können).


Es gibt kein zurück mehr, wenn wir uns einmal vollkommen bewusst in den Fluss des Lebens hineinfallen lassen. Wir mitten in diesem Fluss unendlicher Energien treiben und die Kontrolle unseres Egos an unser Herz abgeben. Bewusst unserer Seele und unserer Intuition folgen. Denn der energetische Fluss des Lebens fließt immer nur in nur eine einzige Richtung... nämlich nach vorn...


Viele Menschen würden am liebsten wieder den Rückweg antreten. Und in ihre alten Muster und ihr altes, bequemes Leben zurückkehren. Weil es sie zu sehr anstrengt, sich den Gegebenheiten im Hier und Jetzt vollständig zu stellen. Etliche tun das tatsächlich auch. Sind aber in Wahrheit tiefunglücklich, dass sie es nicht schaffen, ihr Herz vollkommen zu öffnen und sich aktiv zu verändern. Da sie (noch) aus irgendeinem Grund zu schwach sind, um sich in der wahrhaftigen Liebe zu zentrieren. Und sich in der wahren Kraft ihres Herzens zu verankern.


Dieser Kampf (gegen sich selbst) ist ein Kampf gegen Windmühlen, den man nur verlieren kann. Weil man dadurch sich selbst und sein wahres Sein zerstört. Das ist dasselbe, als würde man versuchen, mit einem Kanu einen reißenden Fluss entgegengesetzt hinauf zu rudern, anstatt sich mit der Fließrichtung einfach treiben zu lassen.


Wenn wir einmal der wahren Liebe begegnet sind, wird all dies über den Haufen geworfen. Da wir so gezwungenermaßen auf allen Ebenen unseres Seins spüren dürfen, wie es ist, uns vollkommen bewusst und bedingungslos dem Sog und der fließenden Energie des Lebens anzuvertrauen....



  • Wirkliche Veränderung braucht Bewusst-SEIN
  • Wirkliche Veränderung braucht wahrhaftigen Mut
  • Wirkliche Veränderung braucht die Kraft des Herzens
  • Wirkliche Veränderung braucht eine bewusste Entscheidung
  • Wirkliche Veränderung braucht aktives Handeln



Unser innerer Leidensdruck muss so intensiv, stark und groß sein, dass uns gar nichts anderes mehr übrig bleibt, als irgendetwas zu verändern. Damit der Leidensdruck aufhört. Die Sehnsucht (nach uns selbst und unserem wahren, authentischen Sein) aufhört und somit auch die Sehnsucht nach unserem Seelenpartner ganz automatisch schwächer wird. Weil unsere Sehnsucht sich so vom Mangel in Fülle und in Erfüllung wandelt. Und wir so endlich in der Lage sind, unser wahres Glück vollkommen aus uns selbst heraus zu beziehen. Und dies nicht mehr von anderen erwarten. Die diese Funktion sowieso nicht erfüllen können, noch dass sie dies wahrscheinlich überhaupt wollen. Weil auch sie unbewusst spüren, dass sie nicht für unser wirkliches Glück zuständig sind.


Erst wenn der Leidensdruck in uns intensiv und stark genug ist, so dass wir es überhaupt nicht mehr anders aushalten (können), können wir uns WIRKLICH verändern. Ja, können wir eine echte Veränderung tatsächlich erst dann zulassen. Und uns bedingungslos darauf einlassen. Denn der Handlungsimpuls in uns wird dann so stark, dass wir „wie von selbst“ anfangen, anders zu agieren. Oder zu reagieren, je nachdem...


Oft wissen wir überhaupt nicht, wo wir überhaupt anfangen sollen, wenn wir wissen und spüren, dass es so viele Dinge sind, die wir verändern und anders gestalten müssten (dürfen). Wenn wir uns aber voller Vertrauen mitten im Fluss des Lebens befinden, entscheidet das Leben für uns und genau das löst sich auf, was im Moment am wichtigsten für uns ist.


Weder brauchen wir irgendwas zu kontrollieren, noch dagegen oder dafür zu kämpfen, noch uns im Widerstand (meist gegen uns selbst) zu befinden, noch uns selbst, das Leben und die (wahre) Liebe zu blockieren.


Wenn wir vertrauen (können), können wir alles vollkommen frei fließen lassen. Die Energie, die wahre Liebe und das Leben an sich.


Der energetische Sog des Lebens lässt sich nicht aufhalten. Von absolut niemandem. Denn der energetische Sog des Lebens ist das Leben an sich. Von allem Lebendigen selbst erzeugt. Denn alles ist mit allem verbunden. Alles ist reine und pure Energie. Die wir blockieren können oder vertrauensvoll fließen und dann auch genießen lernen können. Je nachdem. Und mit all unseren (sensiblen und sensitiven) Sinnen im wahrsten Sinne des Wortes genussvoller und sinnlicher leben zu können.


Was im Klartext bedeutet, vollkommene Eigenverantwortung zu übernehmen. Unsere ureigenen Entscheidungen zu treffen. Uns nicht mehr von anderen negativ beeinflussen und blockieren zu lassen. Uns nicht mehr von uns selbst wegzubewegen. Und uns irrtümlicherweise an anderen zu orientieren. Uns mit anderen fälschlicherweise vergleichen zu wollen. Nach dem Motto „Wer von uns ist besser, als der andere“. Denn wir machen es so, wie wir wollen und andere machen es anders, weil sie es anders (für sich selber, nicht für uns!!) wollen.


Nicht mehr die Quantität – vollkommen egal, bei welchen Dingen - spielt eine Rolle, sondern echte Qualität nistet sich in der Tiefe unseres Herzens und unserer Seele und auf allen Ebenen unseres wahrhaftigen Seins ein. Die wir auch eisern beibehalten und durchsetzen. Und kristallklare Grenzen sowohl für andere, als auch vor uns selbst ziehen.


Unsere falschen Ego-Gedanken „rächen“ sich nun ganz schnell. Im energetischen Sog des Lebens manifestiert sich alles immer schneller, intensiver und heftiger in unserem Leben. Und zwar sofort und auf der Stelle, wenn es sein muss. Und dies uns nützt und weiterbringt. Die Energieströme werden immer feiner und subtiler spürbar. Der altbekannte Satz „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort“ erhält nun eine vollkommen neue Bedeutung ;)


Ich selbst erlebe genau dies ständig. Erlaube ich mir auch nur einen einzigen Gedanken in die „falsche“ Richtung, weil das liebe Ego sich zwischendurch doch auch einmal wieder meldet und seinen altbekannten (und destruktiven) Senf dazugeben will, rächt sich alles auf der Stelle. Und es geht mit einem Mal alles schief. Denke ich beispielsweise in die falsche Richtung bestimmter Personen aus meinem Leben, fällt mir mit sofortiger Wirkung (!) alles aus der Hand oder es geht auf der Stelle das schief, was ich gerade tue. Gerade so, als ob das Universum mir damit mitteilen möchte, ob ich denn nichts anderes zu tun habe, als mich mit solch „lapidaren“ Gedanken zu beschäftigen, wo es doch weit wichtigere Dinge in meinem Leben gibt. Und ich weiß, dass es anderen genauso geht.


Das sind die altbekannten „Sünden“ – eben die zerstörenden Ego-Gedanken, die man als hochsensibler und hochsensitiver Mensch wohl niemals vollständig abstellen kann.


Was ich aber auch als absolut normal bezeichne. Denn es wäre ja absolut bewundernswert, wenn es tatsächlich jemand schafft, überhaupt nicht mehr über ganz bestimmte Dinge nachzudenken. Oder überhaupt zu denken. Und stattdessen nur noch zu fühlen. Was ja auch Unsinn ist. Fühlen sollen wir dann, wenn es um Entscheidungen geht, die wir treffen müssen (dürfen). Wenn es um die wahre Liebe geht. Wenn es darum geht, uns in unserem Herzen zu zentrieren und die wahre Liebe tief in unserem Inneren zu verankern.


Denken müssen wir schon auch ab und an ;)


Denn immerhin haben wir unseren Verstand von der Natur erhalten, dass wir diesen auch benutzen. Allerdings nicht in destruktivem Maße, sondern in bewusster Ausgeglichenheit zwischen unserem Kopf und unserem Herz.


Und deshalb empfinde ich es als totalen Unsinn, den Herzensmenschen permanent zu suggerieren, dass sie mehr in ihren Kopf gehen und mehr ins Denken kommen müssen, damit der zugehörige Kopfmensch mehr ins Fühlen kommt. Denn in ihrem Kopf sind auch die Herzmenschen schon mehr als genug. 


Wir hochsensiblen Menschen sind per se IMMER in unserem Kopf. Wir können nicht anders. Nur denken wir als Herzensmenschen nicht nüchtern, sachlich und rational, sondern emotional. Und genau DAS ist es, was wir ändern dürfen. Mehr unsere Gefühle und Emotionen zu kanalisieren und zu bündeln und nicht mehr alle unsere Emotionen vollkommen unkontrolliert nach außen zu lassen. Weil unser geliebter Kopfmensch damit gar nicht umgehen kann. Er fühlt (!!) sich völlig überfordert, wenn wir ihn mit unseren Gefühlen und Emotionen überschwemmen, solange er selbst seine eigene Liebe (für uns) noch nicht vollständig zulassen und uns offen zeigen kann.


Denken und Fühlen – Kopf und Herz wollen ausbalanciert und harmonisiert werden.


Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns dem urgewaltigen energetischen Sog des Lebens „ausliefern“ und uns absolut bedingungslos mitziehen lassen. Denn so kommt alles wieder zurück in seine natürliche Ordnung. Und das Leben kann sich selbst leben. Wir können uns selbst leben. Die Liebe in uns darf sich selbst leben.


Und auch der energetische Sog des Lebens lebt sich selbst in all seinen natürlichen, lebendigen, bunten, schillernden, schwarz-weißen und vielfältigen Facetten. Genauso wie der Sog der Gezeiten mit Ebbe und Flut mit absoluter Sicherheit und Zuverlässigkeit in aller Regelmäßigkeit immer wiederkehrt. Auf Regen folgt Sonne und auf Kälte wieder Wärme. Auf Dunkelheit folgt immer Licht und jedem neuen Morgen wohnt ein neuer Anfang inne.


Jeder neue Tag ist eine neue Chance. Und es bleibt jedem Menschen selber überlassen, ob er diese Chance mit all seinem Bewusst-SEIN sinnvoll nutzt...


Das Leben lebt sich, die Energie und der Sog des Lebens entfaltet sich und fließt vollkommen frei... wenn wir all dies bewusst erkennen, wahrnehmen und sehen...
Der energetische Sog des Lebens will gelebt und vor allem will er GEFÜHLT werden...


Und es ist ein unbeschreiblich kraftvolles Gefühl, sich dem urgewaltigen, natürlichen energetischen Sog des Lebens anzuvertrauen und sich ihm vollkommen hinzugeben. Genauso wie wir uns vertrauensvoll komplett unserem wahrhaftigen, authentischen Sein und ebenso unserem (Seelen-) Partner hingeben und anvertrauen und uns bedingungslos der wahren Liebe in uns öffnen (dürfen)...


Irgendwann merken wir allerdings verdutzt, dass sich alles immer wieder zu wiederholen scheint. Wir haben sogar das Gefühl, dass wir wieder am Anfang unserer Entwicklung stehen. Déjà-vu Erlebnisse überkommen uns. Uns fällt auf, dass wir das doch alles genauso schon einmal erlebt haben. Auf einmal erleiden wir einen Rückfall in unserem Verhalten. Und fühlen wieder unsere Themen und Gefühle wie am Anfang. Obwohl wir doch eigentlich mittlerweile einen passenden Umgang mit uns selbst gefunden haben.


Tatsächlich erleben wir auf unserem Weg alles immer einmal wieder. Es wiederholt sich, löst sich aber auch viel schneller wieder auf. Und lässt uns in unserer Entwicklung wieder weiterspringen. Weil wir gelernt haben. Weil wir uns tatsächlich weiterentwickelt haben. Weil wir uns auf einer höheren Ebene unseres Bewusstseins und unserer ureigenen Energie befinden.


Dieses sich immer wieder wiederholen von Situationen kommt daher, weil wir in einem energetischen Strudel leben.


Der – je mehr unser Bewusstsein sich erweitert – in seinen kreisförmigen Bewegungen immer weiter ausholt. Und immer höher schwingt. Je mehr wir bei uns bleiben und uns weiterentwickeln, desto größer und weit ausholender werden die kreisförmigen Wirbel dieses Energie-Strudels. Und ziehen uns immer weiter kraftvoll nach oben. Je weiter sich unser Bewusstsein öffnet, desto mehr Energie wird in uns frei gelegt. Was auch in unserem Außen zu spüren ist.


Wie innen, so außen, wie oben so unten, wie im kleinen, so im großen...


Wir spüren diese enorme Energie in uns, können aber inzwischen damit umgehen.


Selbst wenn wir in unserem Verhalten, unserem Denken und in unserem Fühlen immer wieder einmal zurückgeworfen werden. Die Energie zieht Kreise. Und sie dehnt sich aus. Wir spüren überdeutlich die Fülle die unser Leben überschwemmt. Wir sind in der Lage diese Fülle freudvoll und unbeschreiblich dankbar einfach anzunehmen. Und sie zu empfangen. Die Energie und die Fülle in unserem Leben zuzulassen und sie zu genießen. Ein Mangel verschwindet immer mehr. Sowohl in unserem Inneren, als auch in unserem Außen. Und je mehr wir in diese Höherschwingung unseres energetischen „Lebens-Strudels“ und in dessen kraftvolle Wirbel geraten, die uns immer weiter in die Höhe ziehen, kommen wir immer mehr in die Fülle. Desto weniger Resonanz bildet sich für Mangel in jeglicher Form. Weil wir uns nun auf die ANWESENHEIT von Dingen konzentrieren, die wir bereits HABEN. Und nicht mehr auf die Abwesenheit von Dingen die uns fehlen.


Auch andere Menschen sind so in der Lage, sich uns immer mehr zu öffnen, weil wir uns uns selbst immer mehr öffnen.


Weil sie spüren, wie sehr der Strudel der Lebens-Energie uns mit seinen kreisförmigen und immer weiter ausholenden Wirbeln immer höher in unserem sich immer weiter öffnenden Bewusstsein schraubt. Und dieses weit offene Bewusstsein uns immer kraftvoller einfach SEIN lässt. Und wir dadurch andere Menschen einfach nur SEIN lassen können.


Dabei ist es elementar, dass wir uns regelmäßig erden.


Bewusst spüren, wie wir mit unserer Erde verbunden sind. Bewusst die Energie unserer Erde in uns aufnehmen. Sie durch unser gesamtes sensibles Sein fließen lassen. Es bewusst zuzulassen wie dieses unendlich kraftvolle und mächtige Gefühl uns flutet. Indem wir uns immer wieder ganz bewusst erden, kommen wir immer wieder in unsere ureigene Mitte zurück, wenn wir versucht sind von uns selbst abzudriften. Wenn wir spüren, dass wir uns wieder von uns selbst wegbewegen.


Was ganz besonders für hochsensible und hochsensitive Menschen gilt.


Das Prinzip dieser energetischen Höherschwingung sorgt dafür, dass wir immer weiter aus unserem "Dornröschenschlaf" der Eigenbegrenzungen, Selbsttäuschungen, künstlich erschaffenen Illusionen und uns selbst auferlegten Ausreden vor der Wahrheit aufwachen. Und immer mehr authentisch sind. Für unser wahres Sein verbindlich einstehen.


Unser Bewusstsein sich immer mehr öffnet. Uns so immer mehr Dinge bewusst werden. Uns immer klarer wird, dass wir unseren Seelenpartner niemals verlieren können. Da wir auf Seelenebene untrennbar miteinander verbunden sind. Und sich beide immer gegenseitig spüren werden. Da wir nicht getrennt von ihm, sondern "Eins" mit ihm sind. Genauso wie wir mit uns selbst und unserem Spiegelbild und auch unserem Schatten immer verbunden und somit "Eins" sind.


Es existiert kein Spiegelbild ohne passenden Spiegel. Es gibt keinen Schatten ohne dazugehöriges Licht. Es gibt kein EinsSein ohne reale, gefühlte oder gedankliche Trennung.


Dieser unendlich kraftvolle "Lebens-Energie-Strudel" zieht uns durch unsere Weiterentwicklung in seinen wirbelnden Kreis-Bewegungen unaufhörlich und unaufhaltsam immer höher und höher. Und wir können unser SEIN immer weiter entfalten. Unsere natürliche Weiblichkeit als Frau immer mehr spüren. Sie ganz bewusst leben. Und unseren (Seelen-) Partner ganz Mann sein lassen. Was er auch unbeschreiblich genießt.


Wenn wir dagegen in unserem Leben Stillstand erfahren und unsere Weiterentwicklung stockt, ist auch dieser energetische Strudel nicht in der Lage, uns Kraft zu geben und mit seinen kreisförmigen Wirbeln höher zu ziehen. Der energetische Sog des Lebens geht in der Zeit mit uns nicht mehr in Resonanz. Wir spüren ihn nicht mehr. Wir lassen diesen dann nicht mehr zu. Weil wir durch unsere Blockaden nicht in der Lage sind, unser Bewusstsein der Energie und dem Höherem in unserem Herzen und unserer Seele zu öffnen. Dann haben wir das starke Gefühl, uns immer nur und immer wieder im Kreis zu drehen. Und nichts ändert sich dabei. Da die Energie so immer auf demselben niedrigen Level bleibt. Oder uns Schlimmstenfalls wieder nach unten zieht. Da sie gar nicht in der Lage ist sich auszuweiten und permanent nach oben zu schrauben.


Der Effekt aus dieser energetischen Höherschwingung besitzt eine überaus kraftvolle und machtvolle Wirkung auf uns. Da wir uns so auf eine vollkommen andere und viel höhere Bewusstseinsebene katapultieren. Und so immer mehr und immer öfter ganz gelassen aus unserer ureigenen Mitte heraus bewusst agieren und reagieren und Entscheidungen aus der Tiefe unseres Herzens heraus treffen können, die sich stimmig für uns anfühlen.


Der energetische Sog des Lebens fließt weiter und zieht uns mit seinem mächtigen Sog weiter nach vorn...


© Von Herzen, Iris



Warum wir jederzeit der Schöpfer unseres ureigenen Lebens sind



Eigentlich sind wir selbst überall und jederzeit der Schöpfer unseres ureigenen und ganz persönlichen Lebens. Leider haben wir das oft vergessen. Stattdessen empfinden wir sensiblen Menschen das Leben oft als etwas, dass uns „irgendwie passiert“. Wir nehmen es einfach als Tatsache und als gegeben hin. Weil wir ja hineingeboren wurden in dieses Leben. In diese irdische Existenz. In unsere Familie. Und wir uns scheinbar all das ja nicht aussuchen konnten. Wir packen das wertvolle Geschenk unseres individuellen Lebens oft nicht wirklich aus sondern beschäftigen uns lieber damit, die wunderschöne Verpackung zu bewundern und das Leben anderer zu kopieren. Sehr oft unterlassen wir es deshalb, in die reine Essenz dieses Lebens einzutauchen. Stattdessen dümpeln wir nur an der Oberfläche dahin. Und halten uns mehr am Rand dieses Ozeans, der sich Leben nennt, auf. Probeweise halten wir mal mehr, mal weniger unseren Zeh oder unseren Fuß in diesen Ozean, um zu testen, wie sich diese wunderbar anzusehende Konsistenz anfühlt. Vielleicht wagen wir auch ein paar mutige Schritte in diesen weiten Ozean hinein. Dennoch bleiben wir lieber in Sicherheit. In einer Sicherheit, die unser Verstand uns sehr erfolgreich immer wieder vorgaukelt, wie die rettende Fata Morgana in der Wüste. Dies spendet uns vermeintliche Sicherheit, Schutz und Halt. Leider geben wir uns hier Illusionen hin, wenn wir nicht bereit dafür sind, aus unserem Herzen heraus zu leben. Und unsere Intuition und unseren natürlichen Instinkt entscheiden lassen.


Deshalb tauchen wir oft nicht vollständig ein in dieses riesige Meer des puren und reinen Seins. Wir lassen uns nicht vollständig bewusst in dieses Leben hineinfallen. Und uns vertrauensvoll im energetischen Fluss dieses Lebens treiben. Wir kosten es nicht aus und verzichten nur allzu oft auf die grenzenlosen Chancen, die dieses einmalige Geschenk uns bietet. Wir verzichten darauf, die unzähligen Möglichkeiten des Lebens an sich und in uns selbst zu nutzen.


Wie viele Menschen wissen auf die drei essentiell wichtigen Fragen wer sie sind, was sie ausmacht und was der Sinn ihres Daseins und somit ihre wahre Bestimmung ist, keine wirkliche Antwort.


Meist definieren wir uns über das, was wir TUN. Über unseren Beruf. Doch das ist mit der Frage, wer wir sind, überhaupt nicht gemeint. Auch werden wir grundsätzlich immer nach unserem Beruf bewertet. Nach dem äußeren Status. Und je nachdem, wie hoch oder niedrig die Bewertung von anderen ausfällt, bewegt sich unser äußerer Status nach oben oder unten. Und wir landen in einer der typischen Bewertungs-Schubladen. Und weil wir uns dann auch so FÜHLEN, wie wir von anderen bewertet werden, wirkt sich das auf unser Handeln aus. Und wir fangen an uns zu verbiegen. Wir sind dann alles, nur nicht mehr wahrhaftig und authentisch.


Doch all dies ist nicht das, was und wer wir SIND, sondern schlicht und einfach das, was wir TUN.


Wenn wir nach fünf Dingen gefragt werden, auf die wir stolz sind an uns und in unserem Leben, blicken wir sehr oft erstaunt und mit großen Augen in die Welt. Und wissen mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf keine Antwort. Weil wir es gar nicht gewöhnt sind, dass sich überhaupt jemand ehrlich für unser wahres Innenleben interessiert. Wir sind es tatsächlich nicht gewohnt, nach unserer eigenen Meinung gefragt zu werden. Oft sind wir so auch gar nicht fähig, wichtige Entscheidungen für uns zu treffen. Ja, wir wissen nicht einmal um all unsere natürlich angelegten Talente, Fähigkeiten und Begabungen. Weder kennen wir unsere Stärken, noch haben wir den Mut auszubrechen, um uns unsere Visionen, innersten Sehnsüchte, Wünsche und Träume zu erfüllen. Stattdessen lassen wir unsere Kreativität, unsere Leidenschaften, unsere natürlichen Begabungen und Fähigkeiten, unsere Stärken und Talente einfach ungenutzt verstauben.


Wir lassen unseren innersten Kern – die wahre Essenz unserer Seele – bitterlich verhungern. Das macht sich dann bemerkbar, wenn eine tiefe, intensive Sehnsucht nach gewissen Dingen immer mehr an unserem Inneren nagt. Und wir immer unzufriedener und unglücklicher werden.


Wir lassen zu, dass unsere Seele und unser wahres Sein regelrecht verkümmern und versuchen weiterhin, das Leben zu leben, was andere uns vorgeben. Und das zu tun, was andere denken, dass gut für uns ist.


Wir nehmen zwar sehr wohl - durch unser Unterbewusstsein gesteuert und aus purer Gewohnheit - die äußere Form des Lebens wahr – beachten aber oft nicht den faszinierenden Inhalt, den es uns permanent bietet. Weil wir uns nicht mit dem tatsächlichen Wert und dem inneren Kern dieses Geschenkes beschäftigen. Wir fühlen uns nicht verbunden mit dem natürlichen Fluss und den konstant fließenden Energien des Lebens. Stattdessen konzentrieren wir uns nur auf die Fassade. Auf die äußere Hülle und die große Selbstverständlichkeit, mit der wir das Leben an sich betrachten. Wir bewundern das Leben für das bloße „Sein“, versäumen aber - vor lauter verzückten Blicken auf die äußere Struktur und die wundervolle Verpackung - das glitzernde und glänzende Geschenkpapier zu öffnen und den geheimnisvollen, tiefgründigen Inhalt auszupacken. Und mit unserer ganzen Aufmerksamkeit und unserem gesamten Bewusstsein zu erforschen.


Dieses Geschenk schier unerschöpflicher, vielfältiger und bunt schillernder Möglichkeiten und Facetten wirklich zu entfalten. Und aus unserem Herzen heraus für uns persönlich stimmig zu gestalten.


Oft fällt es uns schwer, das Leben in all seiner Vielfalt und endlosen Fülle wirklich auszukosten. Uns überhaupt auf das Leben an sich vollständig einzulassen. Die urgewaltige und natürliche Fülle, die uns ständig umgibt, tatsächlich anzunehmen. Sie zuzulassen und wahrhaftig zu empfangen. Mit aller Hingabe, zu der wir fähig sind, endlos unser pures Sein zu genießen. Den Platz, der für uns in diesem Leben bestimmt ist, tatsächlich komplett einzunehmen. Ihn anzunehmen und tatsächlich zu akzeptieren. Vollständig auszufüllen. Mit allem, was wir haben. Mit allem, was wir sind. Was uns mit all unseren Facetten ausmacht. Wir kommen gar nicht auf die Idee, dass wir selbst es sind, die jederzeit das Recht und die Möglichkeit haben zu wählen. Und ganz bewusst zu entscheiden, in welche Richtung der Weg in unserem individuellen Leben weitergehen soll. Und wer uns auf diesem Weg unseres ureigenen Lebens begleiten darf. Egal wie dieser Weg aussieht.


Jederzeit können wir Entscheidungen für uns treffen. Entweder aus unserem bewertenden Ego heraus oder mit unserem Herzen und unseren Gefühlen sehr bewusst wählen.


Wenn wir aus unserem Ego heraus wählen, also mit unserem Verstand etwas haben wollen, schaffen wir uns oft Dinge an, die wir gar nicht brauchen. Wir tun Dinge, die auf irgendeiner Ebene destruktiv für uns sind.  Oder die nicht zu uns passen. Wir lassen uns mit Menschen ein, die uns mehr schaden als dass sie uns bereichern. Ganz einfach weil die Bewertungen unserer Gedanken uns vorgaukelt, diese Dinge unbedingt haben zu müssen. Oder die Beeinflussung von außen uns dazu bringt, diese Dinge zu tun. Oder wir uns so sehr anpassen, dass wir die falschen Menschen um uns scharen.


Und dann ärgern wir uns, dass wir unser Geld nicht für wichtigere Dinge aufgehoben haben. Und dass wir uns wieder und wieder verbogen haben. Und es nicht geschafft haben, authentisch und in unserer Mitte zu sein.


Wenn wir aus unserem Herzen heraus wählen, können wir sicher sein, dass wir nur die Dinge wählen, die wir wirklich brauchen. Die uns förderlich sind und die uns gut tun. Und die tatsächlich wichtig für uns sind, auf die ein oder andere Weise.


Oft sehen wir unsere Individualität und Einzigartigkeit nicht. Und wir wollen sie gar nicht haben. Weil wir nicht aus unserem Herzen heraus wählen und entscheiden können. Sondern weil unser Verstand es ist, der uns prägt. Unsere negativen Erfahrungen es sind, die uns davon abhalten.


Stattdessen wählen wir der Einfachheit halber oft den Weg der Massen. Der uns von anderen Menschen permanent vorgegeben wird. Wir lassen uns in eine vorgegebene Schablone pressen und in vom Verstand künstlich erschaffene Schubladen einsortieren. Und geben so nur eine konditionierte Kopie unter vielen anderen konditionierten und falsch programmierten Kopien ab.


Anstatt einfach bei uns zu bleiben. Unser bestes Selbst und somit ein einzigartiges Original zu sein.


Ein authentisches Original zu sein, ist dabei weit schwieriger, als lediglich eine Kopie unter vielen darzustellen. Auf das zu hören, was unsere innere Stimme uns – oft kaum mehr wahrnehmbar - die ganze Zeit zuflüstert.


Oft lassen wir sensiblen Menschen uns einfach - ohne nachzudenken und ohne die Dinge zu hinterfragen - mit der Masse treiben. Wir lassen uns von außen begrenzen und begrenzen uns von innen heraus selbst.


Wir leben nicht unser Leben, sondern wir lassen uns von anderen leben. Wir lassen andere über unser Leben bestimmen. Wir lassen uns von anderen beeinflussen. Wir lassen es zu, von anderen bewertet zu werden. Wir machen uns sogar emotional abhängig von den Meinungen und Bewertungen anderer.


Wir gehen lieber den breiten Weg der Einfachheit und der Bequemlichkeit, anstatt uns mit unserer wahren Bestimmung zu beschäftigen. Und uns damit auseinanderzusetzen, warum wir überhaupt das unbeschreibliche Glück hatten, hier auf der Erde und in diesem Leben gelandet zu sein. Wohlgemerkt in DIESEM Leben. In DIESER jetzigen Zeit.


Auch wenn wir oft erst über viele Umwege und Hindernisse hinweg den wahren Weg unserer Seele einschlagen.


Somit kann das Leben und die Energie nicht fließen. Und der chronische Mangel schlägt in unserem Leben seine oft tiefsitzenden Wurzeln.


So viele von uns kennen den Sinn ihres Lebens und somit ihre wahre Bestimmung nicht. Oft wissen wir nicht einmal, welch unglaublicher Schatz tief in unserem Inneren verborgen ist. Und nur darauf wartet, an die Oberfläche befördert und endlich gelebt zu werden.


Das innere Feuer unseres Herzens und unserer Seele brennt nur auf Sparflamme. Und ist oftmals sogar in Gefahr, ganz auszugehen.


Wir befinden uns wie eine Schmetterlingsraupe in einem engen Kokon aus Denkfallen, Eigenbegrenzungen und Ängsten. Außerdem geben wir uns oft der Illusion von Zwängen und Verboten hin. Und schaffen es nicht, uns aus unserer künstlich erschaffenen Verpuppung zu lösen. Stattdessen stecken wir fest. Und setzen automatisch den Tunnelblick auf. Oft rasen wir die Straße unseres Lebens entlang, und verpassen dabei die zahlreichen Ausfahrten, die sich rechts und links unserer Aufmerksamkeit befinden. Und lassen so die unendlichen und faszinierenden, abenteuerlichen und spannenden, bereichernden und erfüllenden Möglichkeiten und Chancen ungenutzt. So verhindern wir, dass unsere Einzigartigkeit und individuelle Besonderheit sich vollkommen entfalten kann. Und wir von innen heraus leuchten und strahlen. Ganz einfach, weil wir mit all unseren Facetten wirklich authentisch sind.


Oft sind wir so in unseren alten, ausgetretenen Pfaden gefangen, dass wir nicht aus unserem bisherigen Denken herausfinden und die Dinge doch einmal bewusst anders betrachten als bisher. Das Leben mit all seinen Facetten wirklich zu genießen. Den Augenblick und den Moment vollkommen auszukosten. Ohne irgendetwas in uns zurückzubehalten. Unsere Gefühle und Emotionen wirklich zu leben. Auszuleben. Unser Herz vollkommen zu öffnen. Die wahrhaftige Liebe in all ihrer unendlichen Kraft zuzulassen. Mit jeder Faser unseres Seins präsent und im Hier und Jetzt zu sein. Den Menschen der uns das wichtigste in unserem Leben ist, wirklich zuzulassen. Uns wirklich auf diesen Menschen einzulassen.


Innerhalb eines Wimpernschlages ist oft der zauberhafteste, wundervollste und winzigste Glücksmoment ungesehen vorbei. Und kommt oft genug nicht wieder.
Stattdessen sind wir oft der Meinung, dass doch bis jetzt auch alles irgendwie funktioniert hat und doch bitteschön auch alles wie gewohnt so bleiben soll. Dabei sind wir in Wahrheit aber kreuzunglücklich über unsere Situation. Weil wir die Veränderung scheuen. Da wir nicht wissen, was dann auf uns zukommt. Denn alles was uns fremd ist, macht uns erst einmal Angst. Oder lässt uns gewaltig zweifeln.


Gerade als hochsensible Menschen befinden wir uns oft in unseren bequemen und nicht anders gewohnten Fahrwassern. Und wurzeln in unserem bisherigen Bild unserer Wahrnehmung, unseres Bewusstseins und vom Leben. Von der wahrhaftigen Liebe und der puren Essenz unseres Seins – der wahren Qualität unserer Seele - haben wir oft keine Ahnung. Dass uns das aber nicht weiterbringt, ist uns oft genug nicht wirklich bewusst. Oder wir verdrängen es gekonnt, weil wir es nicht sehen wollen. Denn dann müssten wir ja zugeben, dass wir uns in urgewaltiger Selbsttäuschung und somit einem gewaltigen Irrtum befunden haben. Und das fällt erwiesenermaßen sehr vielen von uns ganz unglaublich schwer.


Obwohl – wir WÜRDEN ja so gerne einmal diese oder jene Dinge tun – wir WÜRDEN uns ja gerne alle unsere Sehnsüchte und Wünsche und lang gehegten Träume noch erfüllen...ABER...


Erst muss noch dies und das passieren, dies und das muss sich noch ändern – WENN wir irgendwann dann soweit sind...DANN...ja DANN...werden wir es vielleicht und eventuell einmal ausprobieren...


WENN dann der richtige und passende Zeitpunkt dafür ist...


Und WENN dann nicht schon wieder vollkommen andere Dinge in unserem Leben „wichtig“ sind. Und all unsere Zeit, Energie und Aufmerksamkeit erfordern...
Wir erfinden Ausreden am laufenden Band, um uns vor uns selbst zu rechtfertigen, warum wir dieses oder jenes noch nicht tun (können).


Oft ist es aber einfach so, dass wir nicht entscheiden können, was am wichtigsten für uns ist. Weil wir viel zu oft in keiner Weise wissen, was wir in Wahrheit wirklich wollen.


Und wir wissen dies aus dem Grunde oft nicht, weil schon unsere Eltern uns permanent vorgegeben haben, was aus deren Sicht gut für uns ist. Und was wir für uns zu wollen haben. Sie haben uns viel zu oft vorgegeben, wie wir zu sein haben. Und was wir zu tun haben. Wie wir zu denken und wie wir zu fühlen haben.
Deshalb stellen wir oft etwas dar, was wir nicht wirklich sind. Auch als Erwachsene erfüllen wir Rollen, die uns von anderen vorgegeben werden. Auch wenn diese Rollen überhaupt nicht zu uns passen. Und wir diese Rollen überhaupt nicht haben wollen. Oder wir zwängen uns selbst in eine bestimmte Rolle, um bei anderen gut anzukommen. Obwohl diese Rolle so überhaupt nicht zu uns passt. Und wir uns in Wahrheit auch nicht damit identifizieren können. Weil wir uns nicht wohl fühlen damit. Wir tun es aber, um es anderen recht zu machen. Vergessen dabei aber, dass unser wahres Selbst dabei auf der Strecke bleibt.


Wenn wir von Grund auf ein Apfelbaum sind, können wir keine Blume werden. Und wenn wir noch soviel dafür tun. Und noch so vieles versuchen, uns dahingehend zu ändern. Es wird nicht funktionieren. Denn ein Apfelbaum ist ein Apfelbaum und eine Blume bleibt eine Blume. Und beide haben ihre ganz eigene Bestimmung. Wir können uns aber aussuchen, welche Rolle wir als Apfelbaum leben wollen. Wollen wir mit unseren vielbeblätterten Ästen und Zweigen Schatten spenden, wollen wir viele Früchte tragen und andere davon nähren und sättigen oder wollen wir lieber einfach an unserem Platz stehen und einsam und unglücklich verkümmern. Als Apfelbaum besitzen wir unzählige Wurzeln die uns mit unserem wahren Sein und mit der Erde an sich verbinden. So haben wir immer sicheren Halt. Den wir uns jederzeit selbst geben können. Solange wir uns an unsere ureigenen Wurzeln und an unsere wahre Bestimmung erinnern.


Allerdings ist es äußerst hilfreich für uns, erst einmal zu definieren was wir denn nun faktisch SIND. SIND wir in unserem innersten Kern ein Apfelbaum oder SIND wir mit unserem wahren Sein eine Blume.


Wenn wir ein Apfelbaum SIND und trotzdem lieber eine Blume WÄREN, bringt uns das nicht weiter. Denn wenn wir als Apfelbaum ständig damit beschäftigt sind, eine Blume zu kopieren, werden wir niemals zufrieden und glücklich. Weil wir dann das künstlich erschaffene Leben einer Blume führen würden und nicht das natürliche authentische Leben, das für uns als Apfelbaum vorgesehen ist.


Wir müssen nur die vielen Möglichkeiten und Facetten mit unserem Herzen bewusst SEHEN, die uns in der authentischen Existenz als Apfelbaum gegeben sind. Dann sind wir in der Lage, unser bestes Selbst – ein individuelles Original - zu sein. Dann entwickeln wir auch Stolz darauf, ein Apfelbaum zu sein.


Wir können die vielen Blumen die es gibt, weiterhin bewundern, aber wir müssen diese dann nicht mehr kopieren. Weil wir unseren wahren Wert als Apfelbaum erkannt haben.


Nicht ganz unwichtig ist allerdings die Frage dabei, WARUM wir denn die ganze Zeit versucht haben, eine Blume zu kopieren. Und unsere wahre Identität als Apfelbaum nicht annehmen und anerkennen konnten. Oder dies vielleicht auch gar nicht wollten.


Dabei handeln wir immer aus unseren jeweiligen Erfahrungen und aus dem Zustand unseres Bewusstseins heraus.


Im Laufe unseres Lebens verändert und weitet sich unser Bewusstsein. Wir steigen ganz automatisch in einen höheren Bewusstseinslevel auf.


Oft entfernen wir uns sehr von unserer wahren Natur. Wir sehen unsere Wurzeln nicht mehr. Wir sehen die energetische Verbindung nicht mehr, die zwischen uns und der Natur vorhanden ist.


Wir haben oft nicht das Urvertrauen in uns, unserer Wahrnehmung zu glauben. Und uns darauf zu verlassen. Unserem ureigenen Urteilsvermögen zu vertrauen. Und uns somit selbst zu glauben, was wirklich gut für unser wahres Sein ist und was nicht.


Vollkommen unbewusst sind wir so im riesigen Netz unserer Selbsttäuschungen und im illusorischen Sicherheitsmodus unseres Verstandes gefangen, dass wir oft nicht mutig genug sind, uns aus diesem Netz zu befreien. Uns selbst emotionale Freiheit zu schenken. Und somit ganz automatisch Leichtigkeit und neue Lebenskraft in unser Leben zu ziehen. Vielleicht versuchen wir es sogar phasenweise und geben viel zu früh wieder auf, wenn uns das auf Anhieb nicht gelingt. Oder weil es Seelenschmerzen oder emotionale Schmerzen in uns verursacht. Oder weil sich pure Angst in unserem Inneren bildet. Weil wir nicht genügend Geduld uns selbst gegenüber zeigen. Weil wir nicht gelassen sind. Weil wir bereits viel zu weit von unserer ureigenen Mitte entfernt sind.


All dieses sorgt dafür, dass wir das Leben nicht voll und ganz genießen und uns wirklich darauf einlassen können. Dieses Geschenk lieber in seiner Verpackung lassen. Und lieber die äußere Fassade bewundern, als uns selbst unser Innerstes zu offenbaren.


Es ist oft sehr viel leichter für uns, in der Selbstverweigerung zu verharren, als uns ganz bewusst aus allem herauszuschälen, was uns am wahren LEBEN und am puren Sein hindert. Leider leben wir so allzu oft am Leben vorbei. Weil wir viel zu sehr im engmaschigen Netz unserer Gewohnheiten und ungesunden Muster gefangen sind.


Veränderung bedeutet für viele von uns Angst. Angst vor dem Unbekannten. Angst vor dem, was dann passieren könnte. Angst, uns auf UNS SELBST einzulassen und uns unserem wahren Selbst hinzugeben. In unserem innersten Kern tief berührt zu werden. Und die Gefühle die wir dabei spüren, auch ganz bewusst zuzulassen. Uns aus unseren bisherigen unpassenden Masken, Rollen und Fassaden ganz bewusst zu befreien.


Das erfordert für manchen von uns irrsinnigen Mut. Was sich aber allemal lohnt, um endlich authentisch und innerlich frei wahrhaftig LEBEN zu können. Und so Raum zu schaffen für die Dinge, die Situationen und die Menschen, die auch wirklich in unser Leben wollen. Die wahrhaft für uns bestimmt sind. Weil wir wirklich damit leben können. Weil wir uns wirklich wohl damit fühlen. Und weil diese Dinge, diese Situationen und diese Menschen wirklich gut für unser authentisches Sein und unser Weiterkommen sind.


Deshalb ist es elementar, uns aus alten Mustern, blockierenden Glaubenssätzen, tiefsitzenden Ängsten und Blockaden zu befreien. Aus unserem Vermeidungsverhalten bewusst auszusteigen. Unsere sensible und sensitive Seele zu heilen.


Genau deshalb ist es wichtig, uns in unserem Herzen zu zentrieren. Um uns selbst so in die Lage zu versetzen, wirklich stimmige und passende Entscheidungen für unser sensibles und authentisches Sein zu treffen. Uns mit unserem innersten Kern – der Essenz unserer Seele und unserem wahren Sein – ganz bewusst zu verbinden. Denn nur so können wir das Geschenk unseres ureigenen und individuellen Lebens wirklich bewusst wahrnehmen und sehen und uns ganz ausführlich auch dem tatsächlichen Inhalt widmen.


Und nicht nur die äußere Schicht bewundern. Was unsere Seele auf Dauer alles andere als nährt, sättigt und erfüllt. Erst wenn wir aus unserem eigenen Vermeidungsverhalten bewusst aussteigen, weil wir es sehen und erkennen, können wir in die pure Essenz des Lebens bewusst eintauchen. Dem natürlichen energetischen Fluss des Lebens bewusst folgen. Und nicht mehr ständig zu tun sondern einfach zu sein. Lebendig, authentisch, echt und wahrhaftig präsent im Hier und Jetzt sein...


© Von Herzen, Iris



Es funktioniert nicht mehr, zu funktionieren

 


Über lange Strecken unseres Lebens haben wir nur funktioniert. Wir haben funktioniert und nach destruktiven Mustern, Konditionierungen und Glaubenssätzen gelebt. Es hat funktioniert, uns hinter aufgesetzten Rollen, Masken und Fassaden zu verstecken. Uns in vermeintlicher Sicherheit unseres Verstandes zu wiegen, ohne zu bemerken, dass wir tief im Netz einer Illusionsfalle sitzen. Es hat funktioniert, uns auf Zweck- und Handelsbeziehungen einzulassen, die nicht auf wahrer Liebe basieren. Es hat funktioniert, uns selbst immer wieder zu verlassen und von uns selbst getrennt zu sein. Es hat funktioniert, unsere wahren Gefühle wegzudrücken und sie zu verdrängen. Den emotionalen Mangel in uns zu kompensieren. Es hat funktioniert, uns selbst zu täuschen, zu belügen und zu betrügen. Ab einem gewissen Punkt unserer Entwicklung ist genau dies nicht mehr möglich. Denn uns wird bewusst, dass alles, was aus unserem (bedürftigen) Ego kommt, nicht mehr funktioniert.

Es funktioniert nicht mehr, weil unser Herz und unsere Seele sich durchsetzen will. Und dies in unserem Leben auch irgendwann aktiv passiert. Weil das Herz und die Seele sich nicht dauerhaft von unserem Ego austricksen lässt. Die Wahrheit – in dem Fall unser Gefühl – kommt irgendwann immer ans Licht. Und will endlich von uns wahrgenommen, gesehen und gefühlt werden. Will einfach nur sein dürfen. DA SEIN dürfen.


Da wo wir bisher Dinge vermieden haben zu tun, wird uns irgendwann bewusst, dass eine tiefsitzende Angst in uns verborgen ist. Die jetzt immer weiter in unser Bewusstsein dringt und wir sie nicht mehr wegdrücken, verdrängen und ignorieren können. Denn auch die Angst in uns will endlich wahrgenommen, gesehen und gefühlt werden. Sie will DA SEIN dürfen. Da sie ja ihre Berechtigung in unserer Vergangenheit hat.


Wo Angst sitzt, grassiert allerdings eine handfeste Kontrolle. Und wo kontrolliert wird, befindet sich immer (teils massiv) vorhandene Angst. Was fehlt, ist das Vertrauen.


Nicht umsonst werden permanent Machtspielchen gespielt. Sowohl im beruflichen Bereich als auch in Beziehungen und (Seelen-)Partnerschaften. Und in sämtlichen Bereichen werden immer wieder aufs Neue furchtbare Dramen inszeniert, solange beide nicht geheilt sind. Was immer aus dem (bedürftigen) Ego und einem chronischen Mangeldenken heraus geschieht. Mit echter (Selbst-)Liebe hat das nichts zu tun.


Liebe wird oft verwechselt mit bloßem Gefühl. Ein tiefes Gefühl für jemanden zu haben, bedeutet aber noch lange nicht, wahrhaftig und echt zu lieben. Obwohl das Gefühl natürlich echt ist. Aber Gefühl ist nicht gleich Liebe. Gefühl ist Gefühl und wahre Liebe ist wahre Liebe.


Wahre (Selbst-)Liebe ist, wenn wir uns und andere Menschen nicht über das definieren, was sie TUN, sondern, indem wir sie über das definieren, was sie SIND. Nämlich ganz einfach Mensch.


Lieben wir den erworbenen und erarbeiteten Titel an anderen und an uns selbst oder lieben wir andere Menschen und uns selbst, weil sie so sind, wie sie sind. Weil wir so sind, wie wir sind.


Lieben wir nur das Gefühl der Liebe oder lieben wir uns selbst und unser Gegenüber WIRKLICH. Lieben wir nur das Gefühl geliebt zu werden oder lassen wir uns WIRKLICH lieben.


Niemand von uns wird mit einem Titel geboren. Niemand von uns ist von Geburt an Doktor der Medizin oder Doktor der Philosophie oder Professor für irgendwas. Denn einen Titel muss man sich hart erarbeiten. Mit einem Namen dagegen wird man geboren.


Einen Titel liebt nur das Ego. Denn das Ego will „haben“. Es will besitzen. Sich selbst und auch andere Dinge und Menschen. Das Ego will immer mehr. Und ist niemals zufrieden.


Der Name dagegen ist vollkommen egal, wenn man (sich selbst) wahrhaftig liebt. Dann lebt man sich selbst und seine wahre Bestimmung. Und liebt die Tätigkeit, der man alltäglich nachgeht. Weil der Beruf dann die wahre Berufung und Leidenschaft ist.


Wahre (Selbst-)Liebe ist, wenn wir nicht den Titel des Künstlers, Arztes oder Geschäftsführers (den Titel der Ärztin, Anwältin oder Schauspielerin) lieben, sondern den sensiblen Menschen, der hinter der Tätigkeit eines Künstlers, Arztes oder Geschäftsführers (die Frau, die hinter der Fassade der Ärztin, Anwältin oder Schauspielerin) steckt. Wenn wir nicht den Erfolg und das Geld lieben, das wir selbst oder andere Menschen auf dem Konto besitzen, sondern wenn wir uns selbst und andere Menschen wollen, auch wenn man „arm wie eine Kirchenmaus“ wäre. Weil der Mensch an sich uns dies wert ist. Weil wir uns selbst genau das wert sind. Weil der Mensch an sich – genauso wie er ist – gut genug für uns ist. Weil wir uns selbst gut genug sind. Weil wir den anderen Menschen als würdig empfinden, an unserer Seite zu sein und mit ihm gemeinsam unser Leben zu teilen.


Beziehungen und (Seelen-)Partnerschaften werden nur allzu oft eingegangen, um nicht alleine zu sein. Lieber zu zweit unglücklich als alleine glücklich, lautet das unbewusste Motto vieler. Weil sie nicht wissen, wie es ist, wirklich einmal alleine mit sich selbst zu sein. Alleine Zeit mit sich zu verbringen. Sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Mit sich selbst überhaupt klarzukommen. Geschweige denn, sich selbst wirklich zu lieben. Und achtsam für sich zu sorgen. Mit der (inneren) Stille klarzukommen, die entsteht, wenn man wirklich allein mit sich selbst ist. Und zwar ganz gezielt und sehr bewusst.


Jobs werden angenommen und Berufe ergriffen, ohne überhaupt jemals in Frage zu stellen, dass man in Wahrheit ganz anderes tun will. Dass man mit diesem Beruf oder jenem Job einfach nur überlebt. Aber nicht wirklich lebt. Weil man lebt, um zu arbeiten. Und nicht arbeitet, um wirklich zu LEBEN.


Die Lebendigkeit in uns wird so begraben. Und nicht beachtet, dass man doch sehnlichst seine Berufung und wahre Bestimmung leben und die eigene Seele vollends entfalten will.


Das Potenzial, dass man natürlicherweise tief in sich trägt, verkümmert so mit der Zeit und wird ignoriert. Weil man nicht auf sein Herz hört. Die Intuition unbeachtet bleibt. Geschweige denn, den Ruf und die Zeichen der eigenen Seele erkennen will.


Man funktioniert dann mehr schlecht als recht und geht permanent faule Kompromisse ein. Man passt sich an und verbiegt sich und fühlt sich wieder und wieder unwohl dabei. Man pflegt irgendwann nur noch seine chronisch vorhandene Unzufriedenheit, aber man ändert nichts an seiner unstimmigen Situation.


Man hat Leidensdruck, aber nicht stark genug. Oder man drückt seinen Leidensdruck einfach weg. Man will ihn nicht spüren. Und verdrängt so die Wahrheit. Steht nicht zu sich selbst und nicht für sich ein. Man verstrickt sich immer tiefer in Selbsttäuschung, Ablenkung und Ausreden und belügt sich selbst permanent. Weil man die Wahrheit nicht sehen will. Weil man sich lieber in seiner Bequemlichkeit suhlt. Anstatt wirklich etwas bei sich zu verändern.


Hier macht man sich lange Zeit vor, dass dies funktioniert. Aber es funktioniert eben nicht.


Zwischen wahren Dualseelen ist all dies nicht mehr möglich. Da die Dualseelenliebe – die wahre und bedingungslose Liebe - eine Liebe für Fortgeschrittene ist.


Im Laufe unserer persönlichen ENT-wicklung wird uns immer mehr bewusst, dass das „alte“ Verhalten weder im Job oder in unserem Beruf, noch im Privatleben funktioniert. Da wir uns immer mehr in unserem Herzen verankern und tief in unserer ureigenen Mitte zentrieren. Uns nur noch nach der Liebe in uns ausrichten. Und danach handeln, was unser Herz und unsere Seele für uns will.


Das ist der Zeitpunkt, an dem viele Menschen dem in keiner Weise erfüllenden Job oder Beruf endgültig den Rücken zukehren. Eine funktionale Beziehung oder Partnerschaft endgültig beenden. Und ohne sich noch einmal umzudrehen, hinter sich zurücklassen.


Aber nicht nur das. Uns wird auch immer mehr bewusst, wie gut es uns tut, uns aus alten Verbindungen – sei es kollegial, familiär oder auch freundschaftlich  – zu lösen, die uns vielleicht viele Jahre lang mehr belastet und geschadet, anstatt bereichert und erfüllt haben. Die uns von unserem wahren Weg des Herzens und der Seele abgehalten haben. Und wir uns – weil wir es nicht besser wussten - abhalten haben lassen.


Viele Menschen geben sich mit vermeintlichen „Freunden“, Mitarbeitern oder Kollegen ab, obwohl sie sie nicht mögen. Sie oft genug sogar innerlich ablehnen. Dennoch geht man gemeinsam zum Sport oder macht andere Dinge zusammen, nur um nicht das allein sein zu spüren. Die Stille in sich nicht ertragen zu müssen. Weil viele dies gar nicht ertragen und aushalten können. Und weil man nicht in die Rolle des „Spielverderbers“ gedrängt werden will.


Man bedient chronisch die Muster der anderen, weil man aufgrund der eigenen Prägungen selbst die passenden Muster in seinem Inneren trägt. Und in Wahrheit die eigenen Muster es sind, die ständig bedient werden wollen. Was man auf jedwede Situationen und Menschen in seinem Leben übertragen und anwenden kann.
Oft ist es so, dass wir uns unendlich erleichtert und befreit fühlen, wenn wir uns von destruktiv handelnden Menschen gelöst haben. Dass es auf einmal vorwärts geht in unserem Leben. Dass auf einmal alles fließt. Und die Fülle uns in jeglichen Bereichen und allen Ebenen unseres Lebens und auch gerade in unserem Berufsleben überschwemmt.


Den wahren Erfolg in unserem Beruf erreichen wir dann, wenn wir uns wirklich komplett unserem wahrhaftigen Sein zuwenden. Wenn wir wirklich komplett für unser wahrhaftiges Selbst einstehen. Die verbindliche Partnerschaft kommt dann zu uns, wenn wir es wahrhaftig akzeptiert haben, alleine zu sein. Und es bewusst aufgegeben haben, uns auf diesen einen bestimmten Menschen zu fixieren, von dem wir denken, dass er doch zu uns gehört.


Was schlichtweg daher kommt, dass wir uns nicht nur von anderen Menschen, sondern auch aus falschen Pflicht- oder Verantwortungsgefühlen, oder auch vollkommen unangemessenen Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen anderen Menschen gegenüber gelöst haben. Da wir die endlosen Erwartungen, die diese Menschen uns gegenüber an den Tag legen, einfach nicht erfüllen können. Und dies in Wahrheit auch gar nicht tun wollen. Da wir nicht dafür zuständig sind. Und dies somit auch nicht mehr tun.


Deren Erwartungen sind NICHT unsere Erwartungen. Deren Wünsche sind NICHT unsere Wünsche. Deren Lebensentwürfe sind NICHT unsere Lebensentwürfe. Deren Werte sind NICHT unsere Werte. Deren emotionale und seelische Defizite, Unzufriedenheit und Unzulänglichkeiten sind NICHT unsere Defizite, Unzufriedenheit und auch nicht Unzulänglichkeit. Somit können wir deren Ansprüche gar nicht erfüllen. Weil das schlichtweg nicht in den Aufgabenbereich unseres Lebens, Berufes und ureigenen Seins fällt.


Unser Ego schützt unser Herz und unsere Seele nur vermeintlich vor Verletzung.


Wenn wir die Führung unserem Herzen und unserer Seele überlassen, werden wir immer das richtige für uns tun. Richtig ist es immer dann, wenn es sich leicht anfühlt. Wenn alles fließt. Wenn es ohne unser aktives Zutun in unser Leben kommt. Weil wir es ganz einfach geschehen lassen können. Weil wir offen für echte Veränderung sind. Offen für das Leben an sich sind. Offen für unsere wahre Bestimmung sind. Weil wir wirklich bereit sind, das Leben und seine Lebendigkeit zu empfangen. Die Fülle in unser Leben zu lassen. Die Erfüllung zuzulassen. Und diese dann auch auszuhalten...


Solange wir in unseren (bedürftigen) Ego-Spielchen gefangen sind, fühlt sich vieles falsch an. Da es gar nicht zu uns passt. Weil es nicht UNSERE Vorstellung vom Leben an sich ist, die wir uns übergestülpt haben. Oder überstülpen haben lassen. Es sind oft nicht unsere Werte, nach denen wir leben. Es sind nicht unsere Werte, nach denen wir arbeiten. Die wahre Berufung in uns ignorieren. Nicht unsere Überzeugungen. Nicht unsere ureigene Wahrheit. Sondern die Werte und Überzeugungen anderer. Die Wahrheit anderer. Ja, wir leben bis hierhin sogar oft das Leben anderer. Und arbeiten in Jobs, die wir in Wahrheit verabscheuen.
Gehen wieder und wieder faule Kompromisse ein. Nur um die anderen zufriedenzustellen! Die denken, sie wüssten, was gut für uns ist.


Unser Leben ist zu oft nur eine Kulisse. In deren künstlich erschaffenen Rahmen wir lediglich existieren. Uns nur am Rande unseres eigenen Lebens bewegen. Zuschauer unseres eigenen Lebens sind. Uns nicht als Hauptfigur und alleiniger Darsteller unseres authentischen individuellen Seins definieren. Für uns selbst nicht im Mittelpunkt stehen. Uns chronisch im Modus des Überlebens befinden anstatt wirklich zu leben. Uns wahrhaftig lebendig zu fühlen.


Auch das Berufsleben vieler ist zu oft nur eine Kulisse. In deren künstlichen Raum sie sich ausbreiten. Dabei aber alles andere als wahrhaftig authentisch, erfüllt und wirklich zufrieden sind.


Was wir in Wahrheit dabei wirklich fühlen, schieben wir gekonnt von uns weg. Leben lieber in Selbsttäuschung. Und flüchten vor der wahrhaftigen Wahrheit. Vor dem Schmerz, der dann in uns auftaucht. Weil wir den Schmerz der Wahrheit nicht (er-)tragen. Nicht aushalten können. Weil wir dann zugeben müssten, wie sehr wir uns selbst täuschen. Wie tief unsere Selbstlügen sind. Wie tief wir in unseren künstlich von uns selbst aufrecht erhaltenen Illusionen sitzen.


Man  funktioniert dann nur, anstatt die Arbeit, die man tut, zu lieben. Seine ureigene wahre Berufung zu SEIN. Weil man tut, was man liebt. Und man liebt, was man tut.


Wie wichtig es aber ist, explizit nach unserer ureigenen Wahrheit zu leben, weil wir uns nur damit wirklich und wahrhaftig vollkommen identifizieren können – wird uns immer mehr bewusst, je mehr wir bei uns selbst ankommen. Desto mehr wir zu uns selbst „Ja“ sagen. Und desto weniger wir menschliche Spiegel im Außen für uns brauchen, um unsere inneren Schatten darin zu erkennen. Weil unser Selbstwert mittlerweile stark ist. Und wir absolut gelassen in uns selbst ruhen. Und uns selbst nicht mehr verlassen. Denn das haben wir über lange Jahre unseres Lebens viel zu oft und viel zu sehr getan.


Wir haben UNS SELBST verlassen und uns von uns selbst getrennt. Unser wahres Sein im Stich gelassen, unsere wahren Bedürfnisse und Sehnsüchte ignoriert, unsere Gefühle und Emotionen verraten und verdrängt und in einer Welt voller Projektion, Illusion und purer Phantasterei gelebt. Wir haben urgewaltige Angst davor entwickelt, vollkommen echt und authentisch zu sein. Angst, wahrhaftig gesehen zu werden und uns selbst wahrhaftig zu sehen. So wie wir nun einmal sind. Angst, unsere natürlichen Fähigkeiten, Talente, Begabungen ernsthaft zu leben. Unsere Visionen auch in die Tat umzusetzen. Ja, überhaupt zuzulassen in unserer alltäglichen Arbeit. Weil wir berufen sind, diese Dinge zu tun.


Wir haben die Entscheidung zu uns selbst zu stehen, immer wieder aufgeschoben. Vor uns hergeschoben. Ja, wir haben diese Entscheidung überhaupt nicht wahrhaben wollen. Weil diese Entscheidung eine urgewaltige und massive Angst in uns auslöst.


Nämlich die irrtümliche Angst, dass wir bestimmte Menschen im Außen verlieren und dann allein sind, wenn wir uns für UNS SELBST entscheiden.


Derweil hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Denn wir wenden uns nicht von anderen Menschen ab, wenn wir zu uns selbst stehen. Wir verlassen diese auch nicht. Auch brechen wir den Kontakt zu ihnen nicht ab. Wir bewegen uns NICHT von anderen Menschen weg. Sondern wir bewegen uns in Wahrheit lediglich HIN zu uns selbst.


Wir versöhnen uns mit UNS SELBST! Mit unserem wahrhaftigen Sein. Mit unserem Herzen. Und der Essenz unserer Seele.


Jetzt ist die Zeit, uns endgültig zu entscheiden. Denn zurück können wir nicht mehr. Der energetische Sog des Lebens zieht uns unaufhaltsam weiter...immer weiter nach vorn...


Irgendwann sind wir an dem Punkt, an dem wir überdeutlich wahrnehmen und sehen, dass wir uns entscheiden müssen. Uns für uns selbst entscheiden müssen, wenn wir wirklich absolut authentisch sein und uns vollständig selbst leben wollen. Und zwar mit jeglichen unserer emotionalen und sensiblen Facetten, „Fehlerchen“, Angewohnheiten und Macken. In jeglichen Bereichen und auf sämtlichen Ebenen unseres Seins. In unserem Inneren, wie in unserem äußeren Leben. Auch in unserem Beruf. Wir müssen es zulassen und aushalten, uns selbst wahrhaftig zu sehen.


Uns so zu sehen, wie wir tatsächlich sind. Sensibel, emotional, verletzlich, unperfekt. Und genau deshalb perfekt!


Unsere Schwächen zu sehen, die tatsächlich auch Stärken sein können. Wir müssen es zulassen und aushalten, den letzten Sprung in unser wahres, authentisches Sein zu schaffen. Und diese Entscheidung FÜR UNS SELBST endgültig vollziehen. Dies nicht nur gedanklich tun zu wollen, sondern es auch tatsächlich in die Tat umzusetzen.


Es funktioniert nicht mehr, zu funktionieren. Da wir alles, was wir tun, nur noch aus tiefer (Selbst-) Liebe und aus unserem Herzen tun.


Wir können nicht mehr nach unserem Verstand und aus unserem (bedürftigen) Ego heraus handeln. Weil wir nicht mehr bedürftig und somit im (emotionalen) Mangel sind. Das lässt unser Herz und unsere Seele nicht mehr zu. Wir hören auf, uns selbst und andere zu bewerten. Wir hören auf, andere in imaginäre Schubladen zu stecken und in irgendwelche sinnlosen erfunden Kategorien einzuteilen.


Das Bedürfnis mit unserem Verstand etwas „haben zu wollen“, ist uns abhanden gekommen. Das Bedürfnis, für etwas zu kämpfen, haben wir schlichtweg verloren. Wir können das, was nicht zu uns gehört, einfach sein lassen. Ohne uns darum zu kümmern, was irgendjemand anders davon hält. Wir rechtfertigen uns nicht mehr. Wir entschuldigen nichts mehr.


Stattdessen sortieren wir gnadenlos und radikal aus, wen wir noch in unser Leben lassen. Was wir für uns selbst tun und was wir zulassen, was andere für uns tun. Wir laufen auch niemandem mehr hinterher. Denn wir sind nun auf einhundert Prozent „Empfang“ ausgerichtet.


Wer wirklich bei uns und mit uns zusammen sein will, darf liebend gerne an unserer Seite und in unserem Leben sein. Darf mit uns gemeinsam einfach SEIN.


Das Wort „Mangel“ existiert für uns nicht mehr. Da wir uns nur noch auf Fülle und Erfüllung und das Hier und Jetzt fokussieren. Wir sind inzwischen in der Lage, kristallklare Grenzen für uns zu setzen. „Nein“ zu sagen, wenn wir auch „Nein“ meinen und aus unserem tiefsten Herzen „Ja“ zu sagen, weil wir offen und ehrlich auch „Ja“ meinen.


Wir wissen sehr genau, was wir wirklich wollen und was nicht. Was wir zulassen können und was nicht. Was wir aushalten können und was nicht. Wen wir wirklich bei uns wollen, und wen nicht. Wen wir wirklich lieben und wen nicht.


Und genau hier ist der Punkt, uns absolut und ohne jeden faulen Kompromiss auf UNS SELBST einzulassen. Und zwar nicht nur mit einem Teil von uns, sondern vollständig und zu einhundert Prozent. Die Beziehung zu uns selbst zu kultivieren. Unser ECHTES und authentisches Sein komplett zu entfalten. Und zwar auf jeglichen Ebenen und jedweden Bereichen unseres Lebens. Und unserer Arbeit. Unseres Berufes, unserer Lebensaufgabe und wahren Berufung.


Die (Selbst-)Liebe in uns zu kultivieren. Und sie immer mehr nach außen strahlen und hell leuchten zu lassen.


Dazu ist es notwendig, zu ERKENNEN, dass wir doch die ganze Zeit noch nicht wirklich vollkommen bei uns selbst waren. Und deutlich zu SEHEN, dass wir immer noch einen kleinen Teil von uns gut behütet, ignoriert und beiseite geschoben haben. Weil wir unbewusst immer wieder nach einer funktionierenden Methode und Strategien gesucht haben, die Entscheidung FÜR uns selbst noch aufzuschieben. Weil wir sehr genau gespürt haben, was das für uns bedeutet.


Nämlich, dass wir nach außen hin unaufschiebbar Grenzen setzen müssen. Und zwar absolut kristallklar und wirklich konsequent.


Dass wir damit aufhören, uns immer weiter an die Gegebenheiten anzupassen, die andere die ganze Zeit unbewusst vorgeben. Und wir das unbewusst geschehen haben lassen. Uns darauf eingelassen haben. Wir haben uns selbst immer noch ein Stück weit verlassen, um andere nicht zu verlassen. Und von anderen nicht verlassen zu werden. Dass wir andere komplett sich selbst überlassen, solange sie nicht bereit dazu sind, uns komplett anzunehmen und sein zu lassen, so wie wir sind.


Solange die anderen noch hinter ihren eigenen Ausreden, Ego-Spielchen und Angstbehafteten Mustern versteckt sind. Denn sie machen es sich ja zu dieser Zeit noch selbst vor, dass ihr Ego weiterhin funktioniert. Dass das Funktionieren noch funktioniert. Dass es vermeintlich weiterhin wunderbar funktioniert, sich in ihrer Komfortzone und Bequemlichkeit ihres eigenen Lebens zu suhlen, obwohl auch sie vielleicht schon lange nicht mehr wirklich glücklich und zufrieden sind. Und es irrtümlich weiterhin wunderbar funktioniert, sich in der vermeintlichen Sicherheit ihres Sicherheitsdenkenden Verstandes zu verstecken.


Viele Menschen spüren erst jetzt überdeutlich, dass es eben nicht mehr funktioniert, zu funktionieren. Dass der Verstand ja gar nicht die Sicherheit bietet, wie sie die ganze Zeit irrtümlich gedacht (!!) haben. Da sie doch langsam immer mehr ins Fühlen kommen. Und das Herz sich immer weiter durchsetzt. Weil die Seele endlich wirklich und wahrhaftig ECHT SEIN und gelebt und entfaltet werden will.


Wir konzentrieren und fokussieren uns jetzt bewusst auf UNS und unser ureigenes Leben. Und nehmen keine falsch verstandene Rücksicht auf andere mehr.
Diese Entscheidung ist für die meisten Menschen ganz schlecht durchführbar.


Allein der Gedanke daran ist für viele unerträglich. Weil diese Entscheidung eine der schwierigsten ihres Lebens ist. Die Entscheidung GEGEN die Angst – dafür FÜR die wahre Liebe in sich und FÜR das eigene authentische Selbst - ist eine reine Entscheidung des Herzens. Und zwar ausschließlich des wahrhaft liebenden Herzens.
Viele bittere Seelentränen begleiten diese endgültige Entscheidung für uns selbst. Die Entscheidung muss dennoch getroffen werden. Es muss gehandelt werden, um eine echte Veränderung zu spüren. Es gibt Erfahrungen, mit denen Menschen in Resonanz gehen, sie sich in diesen Erfahrungen spiegeln und wiedererkennen und nach denen sie sich dann richten und Halt und Orientierung für sich finden. Weil es sich so dann einfach richtig und stimmig anfühlt.


Wenn wir dazu nicht wirklich bereit sind, spielt unser Ego uns noch einen Streich. Und hält uns fest in der Illusion unseres Verstandes. Bis hierher haben wir uns oft noch selbst getäuscht und uns eingeredet, dass wir doch bereits authentisch und in unserer Mitte sind. Dass wir doch die ganze Zeit schon absolut gelassen in uns selber ruhen.


NEIN – ein kleiner Teil hat noch gefehlt. Alleine mit uns selbst sein zu können, ohne uns alleine und einsam zu fühlen, ist elementar für unser authentisches Sein. Mut zu uns selbst zu stehen und Mut, unser Glück mit uns selbst mit beiden Händen zu packen und so festzuhalten, wie es nur irgendwie geht.


Wir müssen zu uns selbst stehen, um unsere wahre Berufung zu leben. Um in unserem gelebten Beruf wahrhaftig authentisch zu sein. Um all unsere vorhandenen Fähigkeiten, Talente und angeborenen natürlichen Begabungen auch wirklich zu LEBEN.


Wir MÜSSEN für uns selbst einstehen und zwar vollständig und radikal, wenn wir den Menschen, der tatsächlich zu uns gehört, verbindlich zu uns an unsere Seite und in unser Leben ziehen wollen. Wenn wir uns mit unserem wahrhaftigen Selbst WIRKLICH vollständig verbinden wollen. Denn in unserem individuellen Leben geht es immer nur um uns. Um unser wahres und authentisches Sein.


Jeder Mensch hat seinen Platz im Leben. Den es bewusst einzunehmen gilt. Und zwar als Hauptperson. Nicht als Statist. Es geht nicht darum, was ein anderer Mensch tut oder was er sein lässt. Es geht nur darum, was wir selbst tun oder was wir nicht tun. Und was wir selbst sein lassen (dürfen, sollen oder müssen) um unser wahres Glück für uns zu finden. Und das liegt immer in uns selbst. In unserem Inneren. In unserem Herzen und in unserer Seele. Niemals im Außen. Niemals beim anderen Menschen.


Denn es geht um uns :)


© Von Herzen, Iris



Hochsensibilität und der Weg unserer Seele

 


Dem Ruf unseres Herzens zu folgen und den wahren Weg unserer Seele zu gehen, fällt vielen von uns sensiblen Menschen unglaublich schwer. Oft wissen wir überhaupt nicht wie das eigentlich geht. Wir fühlen unsere innere Stimme zwar, haben aber gelernt sie zu überhören. Und sie von uns zu schieben. Weil wir zu sehr in unseren alten Mustern und Konditionierungen verhaftet sind. Und weil emotionale Altlasten, Abhängigkeiten, Zweifel und Ängste uns plagen. Leider werden so oft nur faule Kompromisse gelebt. Oft haben wir auch durch diverse Umstände im Leben unser eigenes Selbst aus den Augen verloren. Oder wir hatten von Grund auf nicht die Möglichkeit einfach zu SEIN. Weil wir nicht so akzeptiert und angenommen wurden, wie wir mit unserer Sensibilität nun einmal sind. Sind wir an einem gewissen Punkt im Leben angekommen, spüren wir überdeutlich „nicht (mehr) wir selbst“ zu sein. Wir fühlen uns unwohl, sind unzufrieden, chronisch unglücklich, fühlen schmerzlich dass uns etwas Elementares fehlt, spüren den starken Wunsch nach einer Veränderung. Wir stellen uns viele existenzielle Fragen und suchen dringend nach Antworten. Dann gilt es, den wahren inneren Kern zu finden. Das wahre und sensible SO SEIN zu entdecken. Auf den leisen oder auch lauteren, dringlichen Ruf unserer eigenen so sensiblen Seele zu hören. Unsere innere Stimme wahrzunehmen. Unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein für unser ureigenes Selbst und unser authentisches Sein zu schärfen...


Wenn die innere Stimme permanent ignoriert und der authentische Weg der Seele verweigert wird, können chronische Unzufriedenheit, psychosomatische Beschwerden und auf lange Sicht sogar Depressionen die Folge sein. Deshalb ist elementar...



  • In sich hinein hören...
  • In sich hinein spüren...



Die Wahrnehmung und das Bewusstsein für das eigene Selbst schärfen.



  • Gefühle klären.
  • Seine Bestimmung finden...
  • Träume und Leidenschaften leben...
  • Das wahre Selbst kennenlernen...
  • Die Seele mit einbeziehen...



Denn oft tut man das was man tut nur, weil man es vermeintlich tun muss. Aber das geschieht ohne jede Leidenschaft. Ohne Herz. Und ohne Seele. Man tut es einfach nur. Man funktioniert.



  • Eigenverantwortung übernehmen.
  • Entscheidungen treffen.
  • Handeln.



Und zwar ohne jegliche Konditionierung. Ohne jegliche emotionale Abhängigkeiten. Ohne Bewertungen. Ohne Fremdbestimmung. Ohne Angst. Vollkommen selbstständig.


Was für viele – gerade sensible - Menschen absolut unmöglich ist. Weil sie genau das niemals gelernt haben. Oder es im Laufe ihres Lebens wieder ver-lernt haben. Das ist niemandes „Schuld“ – es ist ganz einfach Ursache und Wirkung. Aktion und Reaktion. Sie tun das was sie tun lediglich „anderen zuliebe“. Sie verbiegen sich nach Strich und Faden wie eine Spirale, nur um geliebt, angenommen und akzeptiert zu werden. Weil sie sich nicht gut genug fühlen. Und sie verleugnen sich selbst. Sie verleugnen ihr wahres ICH.


Genau hier liegt aber der Knackpunkt!


Denn sie werden in Wahrheit ja wieder nicht genauso angenommen, geliebt und akzeptiert wie sie im wahren Kern ihrer Seele wirklich sind. Sondern sie werden nur „hingenommen“. WEIL sie sich den anderen zuliebe verbiegen. Um so den anderen zu gefallen. Weil den ANDEREN das so gefällt. Weil die ANDEREN das sehen wollen. Oder weil die ANDEREN genau das erwarten.


Der freie Wille und der wahre Ruf der Seele ist somit "ad acta" und auf Eis gelegt.


Wenn man nämlich plötzlich ganz genauso sein würde wie und wer man WIRKLICH ist – ohne Gutmütigkeit und ohne die permanenten Verbiegungskünste - würde man ziemlich schnell merken, dass man mit einem Mal gar nicht mehr so viele Menschen um sich hat, die einen WIRKLICH mögen. Und die einen WIRKLICH akzeptieren. Es wird einige Menschen geben, die sich ganz schnell von einem abwenden. Eben WEIL man nicht mehr der ständige „Ja-Sager ist und sich konsequent abgrenzt. Sich nicht mehr alles gefallen und bieten lässt, aus Angst abgelehnt und nicht angenommen zu werden.


Die Welt ist ganz schön aus den Fugen geraten. Denn...wir alle sind in gewissem Maße mehr oder weniger emotional abhängig und konditioniert, solange wir nichts aktiv dagegen tun. Frauen jagen Männern hinterher und kämpfen und „betteln“ um deren Zuwendung und Liebe, nur um sie bei sich „halten“ zu können - und Männer lassen sich von Frauen umsorgen als ob sie ihre Mütter wären.


Wir pflegen unsere Mängel und versuchen diese innere Leere meist ergebnislos mit den „falschen“ Dingen zu füllen. Anstatt uns auf die Fülle und somit die Erfüllung zu konzentrieren.


Wir leben oft genug an Orten, an denen wir nicht leben wollen. Wir umgeben uns mit Dingen und Menschen, die uns eigentlich nur schaden. Wir haben Angst uns voll und ganz auf den Menschen einzulassen, den wir eigentlich wahrhaftig lieben. Und bleiben dabei lieber auf Sicherheitsabstand. Oder wir üben nicht den Beruf aus, für den unser Herz tatsächlich brennt. Und verzichten darauf, unsere eigentlichen Hobbys, Leidenschaften und wahren Interessen zu pflegen. Wir verbiegen uns und jagen dem vermeintlich perfekten Leben hinterher. Und achten dabei überhaupt nicht auf uns selbst. Weil wir nur auf die Erwartungen anderer hören. Oder unseren eigenen Erwartungen nicht gerecht werden. Wir schaffen es oft nicht, unseren Verstand auszuschalten. Der uns immer wieder einen gewaltigen Strich durch unsere Rechnung macht. Und unser wahres Sein, den Weg unseres Herzens und unserer Seele sabotiert.


Wir üben Druck aus und lassen uns erdrücken. Wir üben uns im Widerstand und kämpfen automatisch gegen alles an. Wir boykottieren uns dabei ständig selbst.
Es herrscht ein solches Durcheinander an vertauschten Geschlechter-Rollen, inneren Blockaden, ungelösten Verstrickungen, „falschen“ Konditionierungen und Glaubenssätzen, seelischen Verletzungen, emotionalen Altlasten, Machtkämpfen, Manipulationen, mangelnder Selbstliebe und fehlendem Selbstwertgefühl, dass eigentlich niemand mehr so recht weiß wie er sich noch richtig und passend verhalten soll. Und wie er aus seinen gelebten oberfaulen Kompromissen wieder ausbrechen kann. Ja, wie er aus dem gelebten Überlebensmodus des vermeintlichen "funktionieren Müssens" herauskommt, um endlich wirklich zu LEBEN.


Nur wenige Menschen schaffen es, wirklich bei SICH zu bleiben und den ur-eigenen Weg ihrer Seele zu gehen. Weil sie sich selbst ver-trauen und sich selbst etwas zu-trauen.


Frauen befinden sich oft im Dornröschen-Schlaf und warten darauf, vom passenden Mann aufgeweckt und gerettet zu werden. Sie warten, dass er sie erlöst und befreit. Ohne zu wissen dass sie sich selber jederzeit befreien und erlösen können!


Und Männer trauen sich nicht zu oder wissen überhaupt nicht mehr, wie sich ein „echter Kerl" zu verhalten hat.


Viele Männer warten eigentlich unbewusst nur darauf, den starken „Ritter“, den echten Gentleman und den „Krieger des Herzens“ in sich wieder zu entdecken und diesen zu befreien. Und mit wahrem Mut die Frau ihres Herzens zu umwerben, zu erobern, sie zu halten, zu beschützen, sie aufzufangen und ihr ein wahrer Fels in der Brandung zu sein. Und zwar ohne zu urteilen, zu kritisieren und zu bewerten. Die Frau einfach so anzunehmen wie sie ist. Was die wahre Aufgabe eines Mannes wäre der gelassen in seiner Ur-Männlichkeit ruht. Es gibt zwar diese Männer noch, aber sie sind selten und rar geworden. Genau sie sind aber die wahren Diamanten unter den Edelsteinen.


Auch gibt es natürlich wunderbare und bewundernswerte Frauen die bereits in ihrer Ur-Weiblichkeit ruhen. Und die sich ihrer wahren weiblichen Kraft durchaus bewusst sind. Und diese somit auch offen leben.


Viele Menschen haben aber die Fähigkeit verloren oder konnten sie nie entwickeln, auf ihre innere Stimme und ihre Seele zu hören.


Natürlich gibt es Menschen, die genauso glücklich sind wie ihr Leben verläuft. Und die nichts im Inneren oder Äußeren ändern wollen. Das ist dann vollkommen in Ordnung.


Hier geht es mir auch um genau die Menschen, die sehr wohl etwas in sich und um sich herum verändern wollen. Die eben eine immense Sehnsucht danach verspüren, den ureigenen Weg ihrer Seele zu gehen. Und die wieder lernen wollen, ihrem ureigenen Instinkt zu vertrauen und diesem zu folgen. Ihrem Herzen zu folgen.


Immer mehr Menschen befreien sich heute aus der Haltung des „Schlafens“. Weil sie die Dinge hinterfragen. Und nicht mehr bereit sind, immer nur zurückzustecken und sich für andere zu verbiegen. Die aufwachen und sich aktiv und bewusst verändern. Die nicht mehr passiv alles so hinnehmen, wie es ist, sondern die den Ruf ihrer Seele wahrnehmen und ihn erhören.


Den Weg der eigenen Seele kann man nur gehen, wenn man mutig ist.


Mut hat, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Mut besitzt, aus dem „alten Trott“ auszusteigen und sich zu bewegen. Mut zu zeigen zu sich selbst zu stehen. Ganz bei SICH zu bleiben und zu sich selbst "Ja" zu sagen. Was auch nicht bedeutet, sich vollkommen egoistisch und ohne jede Rücksicht auf andere zu verhalten. Sondern es bedeutet ganz einfach offen zu sein. Offen zu sein für Veränderung. Für Weiterentwicklung. Auf innerem "Empfang" zu stehen. Fülle im Leben zuzulassen. Annehmen können was sich einem bietet. Geben zu können ohne Erwartung dass etwas zurückkommt. Aus der eigenen "Bedürftigkeit" auszusteigen. Keinerlei faule Kompromisse mehr zu leben. Sondern auf sein Herz und seine innere Stimme zu hören. Den Verstand auch einmal auszuschalten. Zu genießen. Sich ehrlich zu freuen. Sich dem Leben hinzugeben. Sich vertrauensvoll fallen zu lassen. Dankbar zu sein. Innere Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen. Wirklich zu leben, anstatt nur zu überleben und lediglich im Funktionsmodus zu existieren.


Wirklich den Weg der Seele zu gehen bedeutet "Altes" hinter sich zu lassen und "Neues" zuzulassen. Dabei helfen ganz enorm die fünf kraftvollsten Energien im Universum. 


Die fünf kraftvollsten Energien sind:


Liebe


Sie ist die höchste, kraftvollste und mächtigste aller positiven Energien. Wenn wahre Liebe auf Resonanz stößt kann sie frei fließen. Wenn Liebe auf keinerlei Resonanz stößt – d. h. wenn sie nicht erwidert wird, verläuft sie im Sande und löst sich wieder auf. Denn wahre Liebe kann nur existieren wenn die Energie frei fließen kann. Wenn sie blockiert wird ist sie zwar da, es treten dann aber Komplikationen und Schwierigkeiten auf.


Die Liebe muss man grundsätzlich in sich selbst entdecken und finden. Man muss die wahre Liebe in erster Linie aus sich selbst heraus beziehen. Man muss wahre Liebe zulassen können. Man muss die Liebe empfangen können. Man muss die Liebe zu sich selbst und die Liebe eines anderen Menschen annehmen und aushalten können. Man muss sich darauf tatsächlich einlassen können. Wahre Liebe ist essentiell. Und genau deshalb elementar.


Dankbarkeit


Je mehr man für alles wirklich dankbar ist, und diese Dankbarkeit auch regelmäßig zelebriert, bekommt man eine solche Fülle vom Leben zurück, die man sich nicht vorstellen kann. Dankbarkeit zu zeigen macht daher sehr, sehr viel Sinn. Aber man muss die Dankbarkeit tatsächlich fühlen. Sonst wirkt die Dankbarkeit im Sinne des Resonanzgesetzes nicht. Denn man kann nur das zurückbekommen, was man auch wirklich in sich spürt. Und was man auch deutlich nach außen hin aussendet. Absichtslos und bedingungslos.


Glaube


Glaube versetzt im wahrsten Sinne des Wortes Berge. Wer an etwas glaubt, kann sehr viel bewegen. Wer an etwas glaubt, kann sehr viel erreichen. Wer glaubt, wird gelassen. Wer gelassen ist, kann das Leben und das SO SEIN genießen. Wer wirklich gelassen ist, kann leben. Und ist nicht gezwungen, zu überleben.


Freude


Wenn Freude aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele kommt, macht das wahrlich glücklich. Wenn aus dem tiefsten Inneren ein ehrliches Lachen nach außen aufsteigt und emporschwingt wie die perlenden Töne eines Instrumentes, dann bildet sich wahre Zufriedenheit in einem. Wer sich ganz ehrlich über Winzigkeiten und kleine Details freuen kann, hat sehr viel gewonnen.


Gelassenheit


„In der Ruhe liegt die Kraft.“ Sich ständig über irgendwelche Dinge aufzuregen, zu jammern und zu klagen be-lastet nur die Gedanken und die Seele. Gelassen in sich zu ruhen, ist dagegen unglaublich ent-lastend. Gelassenheit und ein entspanntes SO SEIN ist unendlich erfüllend und bereichernd. Weil man so seine eigene Wahrnehmung ganz bewusst einsetzen und genießen kann. Wenn man etwas an einer Situation ändern kann, dann sollte man es auch ändern. Wenn etwas wirklich nicht änderbar ist, sollte man es annehmen und einen für sich geeigneten Umgang damit finden.


Regelmäßige Meditation, Yoga u. ä. hilft ganz enorm dabei, in sich selbst gelassen ruhen zu können. Aber natürlich auch, um sein Seelenleben bewusst aufzuräumen. Blockaden zu lösen und emotionale Altlasten loszuwerden ist unglaublich befreiend.



Ablehnung blockiert all diese Energien.


Wer sich im ständigen inneren Gegen-Kampf und Widerstand befindet, tötet jegliches reines "Geben" und "Empfangen" von Energien ab. Der Weg der Seele ist so übersät und versperrt von immer neuen größeren und kleineren Hindernissen. Und es herrscht Stillstand im Leben. Wer sich seiner Selbst allerdings ganz bewusst wird, kann es schaffen diese Hindernisse beiseite zu räumen. Damit so die Energien wieder frei fließen und sich bewegen können.


Sich innerlich frei und unabhängig zu fühlen, ist unabänderlich um den Weg seiner Seele in Ruhe und Frieden gehen zu können.


Sich innerlich frei zu fühlen ist ein unglaublich kraftvolles und machtvolles Gefühl. Die Kraft und die Macht zu sich selber zu stehen. Zu fühlen was die Seele eigentlich wirklich will. Und sich diesen Seelenwunsch auch zu erfüllen. Den wahren freien Willen dabei zu benutzen.


Eben es NICHT zu ignorieren was man wirklich in seinem Leben will – sondern dies auch offen zu LEBEN! Da die Seele wenn sie außer Balance geraten ist, uns mit diversen Symptomen darauf aufmerksam macht. Sie schreit dann regelrecht auf, um sich Gehör zu verschaffen. Denn sie möchte Raum für sich haben. Raum sich zu entfalten und weiterzuentwickeln. Und schlussendlich um einfach zu SEIN.


Unsere Seele verbindet sich automatisch mit den Menschen, den Dingen und den Seelen von denen sie lernen kann.


Der Dualseelenweg ist dabei lediglich EINER der möglichen POSITIVEN und privilegierten Wege der Liebe, spirituell zu erwachen und sein wahres, authentisches Sein zu entfalten. Seine Seele zu heilen und sie innerlich komplett zu befreien.


Es gibt noch andere Wege, wodurch der unumkehrbare Lernprozess der eigenen Seele angestoßen und aktiviert wird. Und man den Seelenweg bewusst für sich geht. Als Beispiel seien hier aufgeführt: Traumatische Schockerlebnisse wie Nahtoderlebnis, schwere Krankheit, Unfall, Tod eines geliebten Menschen u. a.


Alles was wir unbewusst tun, ist ein Ruf unserer Seele. Unseres wahren Seins.


Unser innerster und geheimster Seelenzustand kann sich äußern in jammern, klagen, weinen, Wutanfällen, lachen, Fröhlichkeit, Gelassenheit, innerer Ruhe, Harmonie, Selbstkritik, Selbstvorwürfen, Schuldgefühlen, Gewissensfragen, Glaubensfragen, Perfektionismus, Faulheit, Glück, Trauer, emotionaler "Taubheit" usw...
Er kann sich zeigen in Gefühlen wie Demotivation, Demoralisation, Frustration, Resignation, tiefer Traurigkeit usw...


Wenn wir Bilder malen, Geschichten schreiben, Musik komponieren, allgemein schöpferisch und kreativ tätig sind - exzessiv Sport betreiben oder arbeiten bis wir fast umfallen, nur um die Liebe die wir in uns tragen nicht spüren zu müssen, da die Intensität dieser Gefühle uns aus Angst uns fallen zu lassen bedrohlich erscheint; all das ist Ausdruck unseres Unbewussten und unserer Seele. All das sind Zeichen unseres wahren Seins.


Unsere Seele macht uns permanent ganz genau darauf aufmerksam was unsere wahren Sehnsüchte, Wünsche und Träume betrifft. Sie zeigt uns unseren Lebensweg. Was sich bei Erfüllung dann äußert in purer Entspannung und tiefer Gelassenheit. Wir werden innerlich ruhig. Und es kann uns so leicht nichts mehr erschüttern. Denn wir sind dann in unserer Mitte.


Indem wir uns selbst vertrauen, vertrauen wir unserer Seele. Von ihr dürfen wir uns leiten und führen lassen. Denn sie alleine kennt unseren wahren Weg. Wir müssen nur lernen, die Melodie unseres Herzens und unserer Seele wahrzunehmen und auf sie wirklich zu hören.


© Von Herzen, Iris



Über die Autorin



Iris Fischer ist spirituelle Mentorin, Expertin für hochsensible Menschen, diplomierte systemische Therapeutin und Autorin von bislang acht Büchern. Selbst eine hochsensible, hochsensitive und vielbegabte Künstlerseele begleitet und unterstützt sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen spirituellen Weg zu sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Sie unterstützt ihre Klientinnen mit sehr viel Herz, Humor und Verstand darin, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und angstfrei mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.